14. bis 19. September 2020 - Beratungswoche: Nahrungsergänzung

Multitalent Zink

Es steuert unser Immunsystem, beeinflusst die Wundheilung sowie das Wachstum von Haut und Haaren: Zink ist enorm wichtig für unseren Stoffwechsel. Das Spurenelement kommt nur in geringen Mengen im Körper vor. Darum müssen wir es über die Nahrung zu uns nehmen.

Die wichtigsten Zinklieferanten sind Fleisch, Fisch und Meeresfrüchte. Aber auch in Haferflocken, Käse, Nüssen und Eiern steckt das Spurenelement. Allerdings kann der Körper Zink aus tierischen Quellen etwas besser verwerten als solches aus pflanzlichen Nahrungsmitteln.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) rät Frauen zu sieben bis zehn, Männern zu 11 bis 14 Milligramm Zink pro Tag. Gesunde Menschen decken diesen Bedarf in der Regel über die Nahrung. Wer sich aber fleischlos oder vegan ernährt, sollte besonders auf eine ausreichende Zinkversorgung achten.

Da Zink im Organismus so viele unterschiedliche Aufgaben erfüllt, ist ein Mangel nicht leicht zu erkennen. Appetitlosigkeit, Haarausfall oder eine verschlechterte Wundheilung können Hinweise darauf sein, dass Zink fehlt. Diese Beschwerden sollten jedoch immer ärztlich abgeklärt werden. Denn dahinter können auch Erkrankungen stecken.

Hier steckt Zink drin

 

Zink gehört zu den essenziellen Spurenelementen, d. h. es ist für den Menschen lebenswichtig und kann nicht vom Körper selbst gebildet werden. Für Zink gibt es keine klassischen Speicherorgane. Wir müssen es regelmäßig über die Nahrung aufnehmen, damit kein Mangel entsteht.

 

Gute Zinklieferanten sind z. B.

  • Rind- und Schweinefleisch
  • Fisch und Meeresfrüchte (vor allem Austern)
  • Käse, Milch und Eier
  • Nüsse, z. B. Cashew- und Pekannüsse
  • Weizen- oder Roggenkeimlinge
  • Linsen, Sojabohnen, grüne Erbsen

Vitaminpower für die Abwehr

Die gute Nachricht ist: Die meisten von uns können den Tagesbedarf an Vitaminen durch die Ernährung decken. Allerdings sollte man das ganze Jahr über auf eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen achten, damit das Immunsystem fit bleibt.

• Wer starke Abwehrkräfte haben will, isst am besten täglich frische oder frisch zubereitete pflanzliche Nahrungsmittel.

• Rohes oder schonend gegartes Gemüse und Obst liefern dem Körper viele Nährstoffe, die das Immunsystem stärken.

• Getrocknete Früchte wie Cranberrys oder Sauerkirschen sind eine gute Ergänzung, weil sie wichtige sekundäre Pflanzenstoffe liefern.

• Fetter Seefisch enthält viel Vitamin D, Pflanzenöle und Nüsse sind eine gute Vitamin-E-Quelle.

• Auch Mineralstoffe wie Zink oder Selen sollten nicht zu kurz kommen: Zink ist in Fleisch, Linsen und Haferflocken enthalten. Selen steckt in Fisch, Hühnereiern und Nüssen.

• Der einfachste Ratschlag lautet: möglichst vielfältig und bunt essen, täglich drei Portionen Gemüse (ca. 400 g für Erwachsene) und zwei Portionen Obst (ca. 250 g) sowie Milch- und Vollkornprodukte einplanen.

A, B, C oder D? Kleine Vitaminkunde

 

Vitamin A

Vitamin A ist unter anderem wichtig für die Sehkraft, das Zellwachstum und die Haut. Es steckt vor allem in tierischen Produkten wie Leber, Käse oder Eiern. Veganer können ihn alternativ über Lebensmittel mit Beta-Carotin aufnehmen. Dieses ist zum Beispiel in Karotten oder Brokkoli enthalten.

 

Vitamin B

Damit wird eine Gruppe aus acht Vitamine bezeichnet. Alle B-Vitamine sind wasserlöslich und haben mit dem Stoffwechsel zu tun. Vitamin B lässt sich kaum überdosieren, da überschüssige Mengen einfach mit dem Urin ausgeschwemmt werden.

 

Vitamin C (Ascorbinsäure)

Das wohl bekannteste Vitamin ist für vieles im Körper verantwortlich, etwa das Wachstum der Zähne, der Knochen und des Knorpelgewebes. Zudem unterstützt es das Immunsystem. Zitrusfrüchte, aber auch Kartoffeln, Tomaten oder Brokkoli liefern Vitamin C. Es ist allerdings sehr hitzeempfindlich. Darum sollte man Gemüse entweder roh oder gedämpft verzehren.

 

Vitamin D

Vitamin D ist ebenfalls eine Gruppe aus mehreren Verbindungen, von denen vor allem D2 und D3 wichtige Funktionen im Körper haben. Vitamin D3 ist auch bekannt als das Sonnenvitamin, da es durch Einwirkung der UV-Strahlung unter der Haut gebildet wird. Vitamin D findet sich kaum in Lebensmitteln, außer in Lebertran, in verschiedenen Fischsorten, Avocados und in geringen Mengen in Milchprodukten.

 

Gesundheits-Info: Zusätzlich Zink für Kinder?

Davon rät das Bundesinstitut für Risikobewertung ab. Kinder und Jugendliche sollten demnach keine Nahrungsergänzungsmittel mit Zink nehmen. Der Grund: Das Spurenelement ist ein Schwermetall und kann bei zu hoher Dosierung über einen längeren Zeitraum unter anderem dem Immunsystem schaden.

16. bis 21. September Beratungswoche: Nahrungsergänzung

Volle Vitalkraft voraus

Steht unserem Körper genügend Magnesium zur Verfügung, läuft alles rund. Fehlt es allerdings an dem Mineralstoff, macht sich das bemerkbar. Wadenkrämpfe, Müdigkeit und Migräne können Folgen sein. Aber auch Herzrhythmusstörungen können dann auftreten.

 

Täglich verbraucht unser Körper den Mineralstoff und verliert Magnesium über Schweiß und Urin. Werden die Vorräte nicht beständig nachgefüllt, entzieht unser Körper das Mineral zum Beispiel den Knochen.

 

Die deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt 300 bis 400 Milligramm Magnesium pro Tag. Unter bestimmten Umständen steigt der Bedarf allerdings:

• In Schwangerschaft und Stillzeit braucht der Körper mehr Magnesium, laut DGE sind es 310 Milligramm.
• Sportler schwitzen bei Aktivität Magnesium förmlich aus – Symptome können etwa Wadenkrämpfe sein.
• Wer Diabetes hat, sollte auf ausreichende Magnesiumzufuhr achten. Denn dauerhaft erhöhte Blutzuckerwerte führen dazu, dass Magnesium vermehrt ausgeschieden wird.
• Medikamente können den Magnesiumhaushalt beeinflussen: Einige verringern die Aufnahme im Darm, andere erhöhen die Ausscheidung.

Vitaminpower für die Abwehr:

  • Wer starke Abwehrkräfte haben will, isst am besten täglich frische oder frisch zubereitete pflanzliche Nahrungsmittel.
  • Rohes oder schonend gegartes Gemüse und Obst liefern dem Körper viele Nährstoffe, die das Immunsystem stärken.
  • Getrocknete Früchte wie Cranberrys oder Sauerkirschen sind eine gute Ergänzung, weil sie wichtige sekundäre Pflanzenstoffe liefern.
  • Fetter Seefisch enthält viel Vitamin D, Pflanzenöle und Nüsse sind eine gute Vitamin-E-Quelle.
  • Auch Mineralstoffe wie Zink oder Selen sollten nicht zu kurz kommen: Zink ist in Fleisch, Linsen und Haferflocken enthalten. Selen steckt in Fisch, Hühnereiern und Nüssen.
  • Der einfachste Ratschlag lautet: möglichst vielfältig und bunt essen, täglich drei Portionen Gemüse (ca. 400 g für Erwachsene) und zwei Portionen Obst (ca. 250 g) sowie Milch- und Vollkornprodukte einplanen.

Gesundheits-Info: Z wie Zink

Das Spurenelement Zink wird für fast alle Lebensvorgänge gebraucht, ist Teil des körpereigenen Abwehrsystems und soll Erkältungen verkürzen. Allerdings muss es vorsichtig verwendet werden, da es ein Schwermetall ist, das bei Überdosierungen Vergiftungserscheinungen hervorrufen kann.

 

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