Beratungswoche: 13. bis 18.September 2021
Wirksame Erde
für viele Anwendungsgebiete
Heilerde hilft innerlich und äußerlich.
Wussten Sie, dass Heilerde "echte" Erde ist? Das Naturheilmittel kommt direkt aus dem Boden und hat viele erwünschte Wirkungen. Bei Hautproblemen wie Akne etwa oder bei Magen-Darm-Beschwerden kann Heilerde helfen. Wir erklären Ihnen, wie Sie Heilerde richtig anwenden.
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Naturheilkunde

Heilerde: wie sie wirkt und wie man sie bei Hautbeschwerden und Magen-Darm-Problemen anwendet

Bei Heilerde handelt es sich tatsächlich um "echte" Erde, etwa Löss-, Lehm- oder Ton- erden. Sie enthält viele Mineralien und Spurenelemente wie Kieselsäure, Eisen, Kalium, Calcium, Magnesium, Selen, Zink, Fluor und Kupfer. Innerlich oder äußerlich angewendet, hat sie viele gesundheitliche Effekte - und das ganz natürlich.

Der Begriff Heilerde ist geschützt: Die spezielle Erde ist als Arzneimittel zugelassen und darf nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich angewendet werden. Bevor Heilerde für medizinische Zwecke genutzt wird, reinigt man sie und trocknet sie bei hoher Temperatur, um Keime abzutöten.Das Besondere an Heilerde ist ihre Beschaffenheit. Die einzelnen Körnchen sind extrem fein, in ihrer Gesamtheit bilden sie riesige Oberflächen und wirken wie ein Schwamm, der Giftstoffe aufsaugen kann.

Achtung: Blutet die Wunde stark, befinden sich größere Fremdkörper darin oder schwillt die Haut an, dann sollten Sie die betroffene Stelle mit einem sterilen Wundverband abdecken und damit zum Arzt gehen!



Heilerde anwenden - innerlich und äußerlich

Innerlich für den Magen: Bei Sodbrennen und säurebedingten Magenschmerzen saugt Heilerde überflüssige Magensäure auf. Außerdem kann Heilerde im Magen Gifte binden und die Vermehrung von Keimen verhindern, etwa bei akutem Durchfall.

Äußerlich für die Haut:Heilerde kann unreine und fettige Haut vor Entzündungen schützen. Dazu wird gröbere Heilerde mit Wasser vermischt als Maske augetragen. Sie "saugt" so Talg, Schmutzpartikel und Bakterien auf. Bei Akne kann eine Heilerde-Maske das Hautbild verbessern.

Wichtig:Wenden Sie Heilerde immer nur so an, wie es in der Packungsbeilage vorgegeben ist.






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Gesundheit natürlich fördern

Kamille, Brennnessel, Fenchel - Heiltees aus der Apotheke helfen bei vielen Beschwerden

Seit Jahrhunderten ist die gesunde Wirkung von Kräutern bekannt. In der Medizin spielen sie heute eine wichtige Rolle, auch in Heiltees entfalten Kräuter ihre natürliche Kraft.

Kamillentee beruhigt einen verstimmten Magen, Brennnessel entwässert, Holunderblüten bringen das Blut in Wallung. Heute weiß das längst nicht mehr jedes Kind, dabei lindern die Wirkstoffe in vielen Kräutern unzählige Alltagsbeschwerden. In Form von einem Heil- beziehungsweise Arzneitee etwa können sie helfen, schnell wieder gesund zu werden, ohne dabei Symptome zu unterdrücken.

Klassische Anwendungsgebiete für Heiltees sind Magen-Darm-Beschwerden, Erkältungskrankheiten, Husten, Halsschmerzen, Blasen- und Nierenbeschwerden sowie nervöse Unruhezustände und Einschlafschwierigkeiten.



Mund-Nasen-Schutz richtig verwenden

Das deutsche Arzneimittelgesetz grenzt Arzneitee von herkömmlichem Kräutertee durch besondere Vorschriften ab. So muss er gekennzeichnet sein, Anwendungsgebiete, Dosierung, Zubereitung, Gegenanzeigen und Nebenwirkungen müssen angegeben werden.

      • Bei Erkältungen: Arzneitees mit Thymian, Efeu oder Süßholzwurzel lösen den Schleim und erleichtern das Abhusten.
      • Bei Magen-Darm-Beschwerden: Fenchel, Kümmel und Anis lindern Blähungen und Krämpfe. Pfefferminze und Löwenzahn wirken verdauungsfördernd.
      • Bei nervöser Unruhe oder Schlafproblemen: Baldrian, Hopfen, Lavendel oder Melisse wirken beruhigend und fördern den Schlaf.

Welcher Tee ist für Sie der richtige? Bei uns finden Sie eine riesige Auswahl an Filtertees und losen Mischungen in Arzneiqualität - und dazu die passende Beratung!










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Arnica - ein Multitalent aus der Natur

Arnica ist eine vielseitige Heilpflanze aus der Familie der Korbblütler. Das Gewächs mit der leuchtend gelben Blüte wächst vor allem im Gebirge und steht mittlerweile unter Naturschutz.

Arnica montana heißt sie korrekt, bekannt ist sie auch unter dem Namen "Bergwohlverleih". Arnica ist eines der vielfältigsten und meistgenutzten Heilkräuter überhaupt und wird schon seit dem Mittelalter als Arzneipflanze verwendet.

Die Wahl eines homöopathischen Wirkstoffs stützt sich auf "Leitsymptome". Das sind auffällige Anzeichen einer Erkrankung, beispielsweise ein Zerschlagenheits- und Wundgefühl bei Arnica. Die Beratung durch einen ausgebildeten Homöopathen empfiehlt sich in jedem Fall. Denn um das passende Heilmittel zu finden, ist eine ausführliche Anamnese, Untersuchung und Symptomanalyse nötig.

Das Gleiche gilt für Schüßler-Salze, die auch zu den homöopathischen Arzneien gezählt werden - diese Funktionsmittel wirken regulierend auf den Mineralstoffhaushalt.

In der Homöopathie gilt Arnica als wichtiges Mittel bei Verletzungen:

    • Als Globuli, Tabletten oder Salbe wirkt ihre homöopathische Zubereitung entzündungshemmend, fördert die Wundheilung und lässt Blutergüsse abschwellen.
    • Bei stumpfen Verletzungen, wie Prellungen oder Muskelzerrungen und Quetschungen, ist Arnica Mittel der Wahl.
    • Auch bei Kopfverletzungen oder nach Zahnoperationen kann Arnica angezeigt sein.





Unsere Empfehlungen: Homöopathie

 





Gesundheits-Info: Heilerde für die Haare? 

Heilerde bindet überschüssigen Talg und wirkt damit der Schuppenbildung entgegen. Fettiges Haar erhält ganz ohne chemische Hilfe natürlichen Glanz und seine Fülle zurück. Dafür wird das Haar nur mit lauwarmem Heilerdewassergemisch (3 Esslöffel Heilerde auf 1 Liter Wasser) gewaschen, danach gründlich mit klarem Wasser ausgespült.