Themenwoche: 31. Januar bis 05. Februar 2022
Was ist gut
für unsere Gelenke?
Gesunde Gelenke sind die Voraussetzung für Mobilität.
Sport, Übergewicht und Fehlbelastungen können unsere Gelenke übermäßig beanspruchen. Das bekommen wir vor allem mit zunehmendem Lebensalter zu spüren. Dann kann es in der zum Beispiel in der Hüfte oder den Knien schmerzen. Dem können Sie vorbeugen und auftretende Beschwerden behandeln.
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Schmerze im Bewegungsapparat

Wenn die Gelenke Probleme machen

Morgens fühlen sich die Hände irgendwie steif an? Das Aufstehen ist mühsam und in die Knie gehen tut weh? Das könnte beginnende Arthrose sein. Diese Verschleißerkrankung führt dazu, dass sich der Gelenkknorpel abnutzt und rau wird, sodass Knochen auf Knochen reibt.

Schmerzhafte und steife Gelenke sind typische Anzeichen einer Arthrose. Die Gelenkkrankheit entwickelt sich meist langsam über viele Jahre. Schreitet sie fort, können Gelenke anschwellen, schmerzen und unbeweglich werden. Am häufigsten betroffen sind Hände, Knie und Hüften.

Bei einer beginnenden Arthrose tut das Gelenk meist nur weh, wenn es belastet wird. Stechende Schmerzen in der Hüfte oder im Knie sind dann etwa bei Stoßbelastungen spürbar. Bei einer Fingerarthrose können Schmerzen beim Schreiben oder Greifen auftreten. Die Gelenke fühlen sich vor allem nach längerer Ruhe steif an, etwa morgens nach dem Aufstehen. Auch ein "Anlaufschmerz" ist typisch: Es tut weh, wenn man aufsteht, bewegt man sich, lässt der Schmerz nach.

Anhaltende Schmerzen oder Gelenkveränderungen müssen von einem Arzt untersucht werden.Aber Sie können auch einiges tun: Bewusste Ernährung, gegebenenfalls Gewichtsreduzierung und regelmäßige Bewegung können dazu beitragen, dass Beschwerden gelindert werden.



Das sollten Sie über Arthrose wissen

  • Unter Arthrose versteht man einen fortschreitenden Gelenkverschleiß. Dabei baut sich über Jahre die stoßdämpfende Knorpelschicht zwischen zwei Gelenkflächen ab.
  • Arthrose ist die häufigste Gelenkerkrankung in Deutschland - mehr als 5 Millionen Menschen leiden daran.
  • Ältere Menschen sind öfter betroffen als jüngere. Ab dem 60. Lebensjahr sind rund die Hälfte der Frauen und ein Drittel der Männer betroffen, vor dem 30. Lebensjahr nur 1,6 Prozent.
  • Am häufigsten ist das Kniegelenk betroffen, dicht gefolgt vom Hüftgelenk.
  • Gelenkschmerzen und eingeschränkte Beweglichkeit sind Anzeichen.
  • Gerade nach längerer Ruhephase, etwa morgens beim Aufstehen oder nach längerem Sitzen, treten die Schmerzen auf und es kann sich ein Steifheitsgefühl in den Gelenken einstellen, dass sich nach ein paar Minuten Bewegung meist bessert.
  • Die Ursachen für Arthrose sind vielfältig: Fehlstellungen der Gelenke, Überlastungen durch Beruf oder Sport, aber auch Übergewicht, Bewegungsmangel und Spätfolgen nach Verletzungen sind mögliche Auslöser.
  • Ein Facharzt muss die Arthrose diagnostizieren - für die Behandlung stehen konservative und operative Maßnahmen zur Verfügung.
  • Ziel der Behandlung ist, die erkrankten Gelenke zu entlasten und vor Fehl- und Überlastungen zu schützen, um die Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit möglichst zu erhalten.





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Gelenkig bis ins hohe Alter



Egal in welchem Alter: körperliche Aktivität ist immer gut. Denn Bewegung kann Verschleißerscheinungen entgegenwirken, hält fit und regt die geistige Mobilität an.

Die positiven Effekte zahlen sich auch im höheren Lebensalter aus. Durch eine gute Beweglichkeit, verbesserte Koordination und gestärkte Muskelkraft werden nicht nur Krankheitsrisiken gesenkt und die Leistungsfähigkeit gesteigert, auch die Selbstständigkeit kann so möglichst lange erhalten werden.

Wussten Sie, dass verletzte Gelenke eine längere Zeit brauchen, um zu heilen?

  • In der Regel dauert es bis zu 3 Monate, bis neues, robustes Gewebe aufgebaut ist.
  • Diese Heilungszeit sollte man unbedingt abwarten - denn wird das Gelenk zu früh wieder voll belastet, verzögert sich die Heilung. Und das Gelenk kann sogar weiter geschädigt werden, was langfritsig die Entstehung einer Arthrose begünstigen kann.
  • Sind etwa Knie- oder Sprunggelenk verletzt, sollten Sie eine dreimonatige Schonfrist konsequent einhalten, auch wenn Sie keine Schmerzen mehr haben.
  • Auch danach sollten Sie die Belastung langsam erhöhen, um das Gelenk wieder an die Bewegung zu gewöhnen.


Gesundheits-Info: Getreide für die Gelenke

Silizium hat eine knorpelstabilisierende Wirkung, besonders viel davon ist in Hirse, Hafer und Gerste enthalten. Gerstenwasser soll eine positive Wirkung auf die Gelenke haben. Dafür kocht man zum Beispiel 250 g Gerste in einem Liter Wasser weich, gießt sie ab und verfeinert den Trunk nach Geschmack etwa mit Apfelsaft und einem Spritzer Zitrone.











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