Beratungswoche: 19. bis 24. Oktober 2020
Alles Gute
für Ihr Immunsystem!
Abwehrstark Richtung Herbst
Ausgewogen essen, regelmäßig nach draußen gehen, viel und gut schlafen - unser Immunsystem profitiert davon, wenn wir einen gesunden Lebensstil pflegen. Manchmal brauchen unsere körpereigenen Abwehrkräfte allerdings etwas Unterstützung.
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Immunsystem

Tipps für Ihre Abwehrkräfte


Das ganze Jahr über schützt uns das Immunsystem vor Viren und Bakterien. Aber wenn es draußen wieder kälter wird, machen uns Temperaturschwankungen und trockene Heizungsluft anfälliger für Infekte. Darum sollten wir frühzeitig unsere Abwehrkräfte stärken.

Fehlen uns wichtige Nährstoffe, sind wir gestresst oder überlastet, kann unsere Abwehr schwächeln und Krankheitserreger nicht mehr ausreichend abwehren. Menschen, bei denen das Immunsystem nicht optimal arbeitet, haben häufiger Infekte und brauchen länger, bis sie wieder genesen sind.

Stärken Sie zu Herbstbeginn Ihre Abwehrkräfte:

Viel trinken: Die Schleimhäute im Nasen- und Rachenraum sind eine natürliche Barriere für Viren und Bakterien. Heizungsluft trocknet sie aus. Daher sollten Sie täglich mindestens 2 Liter Flüssigkeit zu sich nehmen, etwa warmen Kräutertee.

Darm stärken: Verdauungs- und Immunsystem stehen in enger Verbindung. Schließlich sind etwa 80 % der Immunzellen im Darm angesiedelt. Ernähren Sie sich ballaststoffreich, greifen Sie öfter zu milchsauer vergorenen Lebensmitteln wie Sauerkraut und meiden Sie Zucker. Das hält die Darmflora fit.


Vitamin C essen: Vitamin C stärkt das Immunsystem. Gute Vitamin-C-Lieferanten sind Zitrusfrüchte, Brokkoli oder Paprika. Männer sollten täglich etwa 110 mg, Frauen etwa 95 mg Vitamin C zu sich nehmen - am besten in Form frischer Lebensmittel.



Hätten Sie gedacht, dass …

 

… Freunde das Immunsystem stärken? Wer ein gutes soziales Netzwerk hat, ist weniger gestresst und damit weniger anfällig für Infekte, das haben Studien gezeigt.

 

… es normal sein kann, dass Kleinkinder bis zu 12 fieberhafte Infekte pro Jahr haben?

 

… ein 75-Jähriger statistisch gesehen im Laufe seines Lebens bis zu 300 grippale Infekte durchgemacht haben kann?

 

… eine gut befeuchtete Nasenschleimhaut sich besser gegen eindringende Krankheitserreger wehren kann?

 

… abschwellendes Nasenspray abhängig machen kann, weil sich unsere Schleimhäute nach kurzer Zeit an die Inhaltsstoffe gewöhnen und wieder anschwellen, sobald die Wirkung des Sprays nachlässt?






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Bitte nichts einfangen!



Zwei- bis viermal pro Jahr haben Erwachsene im Durchschnitt eine Erkältung. Kinder machen jährlich bis zu zehn Infekte durch. Wenn wir uns mit den Erregern infizieren, dauert es meist maximal zwei Tage, bis sich erste Symptome zeigen. Aber schon davor sind wir ansteckend.

Wer schnieft und hustet, von dem hält man Abstand. Das ist auch gut so, denn beim Husten und Niesen werden über Speichel und Nasensekret unzählige Krankheitserreger versprüht.

Vor allem in den ersten Tagen sind Erkältete ansteckend. Aber schon bevor Husten, Schnupfen und Halsweh auftreten, können Erkältungserreger übertragen werden.

• Bleiben Sie gerade jetzt in Corona-Zeiten wenn möglich zuhause, falls Sie Symptome wie Husten, Halsweh oder Grippebeschwerden haben.

• Bei Fieber unbedingt Rücksprache mit einem Arzt halten! Er kann entscheiden, ob Sie einen Corona-Test machen müssen.

Wer erkältet ist, kann andere vor Ansteckung schützen

  • Halten Sie beim Husten oder Niesen mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen und drehen Sie sich weg.
  • Niesen oder husten Sie am besten in ein Einwegtaschentuch, das Sie nur einmal verwenden und dann in einem Mülleimer mit Deckel entsorgen.
  • Kein Taschentuch griffbereit? Dann halten Sie sich beim Husten und Niesen die Armbeuge vor Mund und Nase.
  • Nach Naseputzen, Niesen oder Husten gründlich Hände waschen.


Gesundheits-Info: Ascorbinsäure fürs Immunsystem

Vitamin C ist lebenswichtig. Der chemische Name Ascorbinsäure leitet sich von lateinisch "Ascorbin" ab, was so viel wie "ohne Skorbut" bedeutet. Skorbut ist als Seefahrerkrankheit bekannt. Matrosen litten wegen der einseitigen Ernährung an Bord oft unter massivem Vitamin-C-Mangel, erste Symptome waren Müdigkeit und Zahnfleischbluten.





 






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