Beratungswoche: 18. bis 23. Oktober 2021
Für das richtige
Bauchgefühl
Gesunder Darm - gutes Immunsystem
Wir reden nicht gerne über ihn, dabei ist unser Darm eine der wichtigsten Schaltzentralen des Körpers. Denn die vielen Bakerienarten, die sich dort tummeln, sind Sparringspartner für unsere Immunzellen.
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Für das richtige Bauchgefühl

Gesunder Darm - gutes Immunsystem


Wir reden nicht gerne über ihn, dabei ist unser Darm eine der wichtigsten Schaltzentralen des Körpers. Denn die vielen Bakerienarten, die sich dort tummeln, sind Sparringspartner für unsere Immunzellen.

Wussten Sie, dass 80 Prozent unserer Abwehrzellen im Darm sitzen? Er verfügt über ein eigenständiges Nervensystem und beherbergt 100 Billionen Bakterien, die Vitamine herstellen, Energie liefern, Gifte abbauen und das Immunsystem trainieren. 

Bei der gezielten Abwehr der Erreger spielt die Darmflora eine wesentliche Rolle. Sie setzt sich aus verschiedenen Bakterienstämmen zusammen und ist bei jedem Menschen individuell. Denn sie wird nicht nur von genetischen Faktoren beeinflusst, sondern etwa auch davon, was wir essen oder welche Medikamente wir einnehmen.



Superorgan Darm

Darmkeime liefern Enzyme, mit denen wir Ballaststoffe abbauen können und sie verhindern die Vermehrung krankmachender Keime.

Meist spürt man den Einfluss der Darmflora erst, wenn ihre Balance gestört wird. Mögliche Folgen sind Kopfschmerzen, Müdigkeit oder Hautprobleme.

Eine gesunde Darmflora ist artenreich. Eine abwechslungsreiche Ernährung mit vielen Ballaststoffen fördert die Bakterienvielfalt.

Positiv können auch pro- und präbiotische Lebensmittel wirken: Probiotika sind Produkte, die lebende Mikroorganismen enthalten, z. B. Joghurt mit Laktobazillen oder Sauerkraut.






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Machen Sie sich stark gegen Erreger

Vitaminpower für die Abwehr


Die gute Nachricht ist: Die meisten von uns können den Tagesbedarf an Vitaminen durch die Ernährung decken. Allerdings sollte man gerade im Frühjahr auf eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen achten, damit das Immunsystem fit bleibt.

- Wer starke Abwehrkräfte haben will, isst am besten täglich frische oder frisch zubereitete pflanzliche Nahrungsmittel.

- Rohes oder schonend gegartes Gemüse und Obst liefern dem Körper viele Nährstoffe, die das Immunsystem stärken.

- Getrocknete Früchte wie Cranberrys oder Sauerkirschen sind eine gute Ergänzung, weil sie wichtige sekundäre Pflanzenstoffe liefern.

- Fetter Seefisch enthält viel Vitamin D, Pflanzenöle und Nüsse sind eine gute Vitamin-E-Quelle.

- Auch Mineralstoffe wie Zink oder Selen sollten nicht zu kurz kommen: Zink ist in Fleisch, Linsen und Haferflocken enthalten. Selen steckt in Fisch, Hühnereiern und Nüssen.

- Der einfachste Ratschlag lautet: möglichst vielfältig und bunt essen, täglich drei Portionen Gemüse (ca. 400 g für Erwachsene) und zwei Portionen Obst (ca. 250 g) sowie Milch- und Vollkornprodukte einplanen.



Vitamin C …

 

… Vitamin C ist das wohl bekannteste Vitamin, wenn es um die Stärkung des Immunsystems geht. Gute Vitamin-C-Lieferanten sind Zitrusfrüchte, Brokkoli oder Rosenkohl. Täglich sollte man zwischen 100 bis 200 mg Vitamin C verzehrt werden - am besten in Form frischer Lebensmittel.

Ascorbinsäure fürs Immunsystem

Vitamin C ist wichtig für unser Immunsystem. Der chemische Name Ascorbinsäure leitet sich ab vom lateinischen "Ascorbin", was so viel wie "ohne Skorbut" bedeutet. Skorbut ist als Seefahrerkrankheit bekannt. Matrosen litten wegen der einseitigen Ernährung an Bord oft unter massivem Vitamin-C-Mangel, erste Symptome waren Müdigkeit und Zahnfleischbluten.






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Wenn die Nase läuft und alles weh tut …



… haben Sie sich vielleicht eine Erkältung eingefangen. Denn nicht nur Schnupfen ist typisch für einen Infekt, auch Schmerzen treten häufig auf. Hausmittel können dann helfen.

Husten, Schnupfen, Halsweh - sie bilden das berüchtigte "Erkältungstrio". Auch Fieber und Abgeschlagenheit können hinzukommen, ebenso wie Kopf- und Gliederschmerzen. Gliederschmerzen bekommt man bisweilen erst ein bis zwei Tage, nachdem der Infekt ausgebrochen ist: Es zieht schmerzhaft in Beinen oder Armen, auch der Rücken kann weh tun.

Diese Schmerzen sind eigentlich ein gutes Zeichen, denn sie zeigen, dass der Körper die Krankheitserreger bekämpft. Bei einer Infektion werden nämlich spezielle Botenstoffe ausgeschüttet, die das Immunsystem aktivieren, gleichzeitig aber Schmerzreize in den Nervenzellen auslösen.

Diese Hausmittel können Gliederschmerzen lindern:

  • Machen Sie lauwarme Wadenwickel - diese sollten etwa 20 Grad warm sein und 10 bis 15 Minuten auf schmerzende Stellen gelegt werden.
  • Erkältungsbäder oder durchblutungsanregende Zusätze etwa mit Fichtennadeln entspannen schmerzende Glieder. Aber Vorsicht: Baden Sie nicht bei starkem Unwohlsein oder erhöhter Temperatur!
  • Trinken Sie viel. Heißer Kräutertee beispielsweise ist wohltuend. Auch ein frischer Ingweraufguss tut gut.


Unsere Empfehlungen: Arzneimittel gegen Erkältungsbeschwerden

 





Gesundheits-Info: Leinsamen, Weizenkleie und Flohsamen …

… halten unseren Darm auf Trab. Wichtig ist, zur Einnahme genügend zu trinken, damit die Faserstoffe ausreichend aufquellen können. Eineinhalb bis zwei Liter Flüssigkeit täglich braucht der Darm, um beweglich zu bleiben.