Themenwoche: 18. bis 23. Nov. 2020
Erstmal
sanft rangehen
Mehr wissen über natürliche Heilmitte
Ob Schnupfen, Bauchweh oder Kopfschmerzen - viele Menschen schwören bei Gesundheitsproblemen auf Globuli und Co. Zu Recht! Denn richtig angewendet, können die Arzneimittel die Selbstheilungskräfte des Körpers aktivieren.
Natur-Apotheke.jpg


Homöopathie & Naturheilmittel

Erstmal sanft behandeln


Arnica bei Prellungen, Belladonna bei Entzündungen, Nux vomica bei Übelkeit - homöopathische Arzneimittel stehen hoch im Kurs, wenn es um die sanfte Behandlung von leichten Beschwerden geht. Globuli, Tabletten, Tropfen oder Salben kann man selbst anwenden.

Homöopathie soll die Selbstheilungskräfte des Körpers aktivieren und einen natürlichen Heilungsimpuls geben. Dazu wird die Krankheit mit verdünnter Arznei behandelt, die im unverdünnten Zustand die Krankheitssymptome bei einem Gesunden hervorruft. Wichtig ist, das richtige Mittel zu verwenden. Bei einer Akutbehandlung orientiert man sich dabei an den Symptomen.

Bitte bedenken Sie: Homöopathie ist kein Allheilmittel. Homöopathische Arzneimittel eignen sich insbesondere für die Behandlung von häufig auftretenden Alltagsbeschwerden oder können ergänzend zur Schulmedizin eingesetzt werden. In jedem Fall sollten Sie sich beraten lassen!



Homöopathische Globuli - Tipps zur Einnahme:

  • Homöopathische Mittel wirken über die Mundschleimhaut. Darum zerkaut man sie nicht, sondern lässt sie langsam im Mund zergehen.
  • Zwischen der Einnahme und einer Mahlzeit sollte ein Abstand von etwa 30 Minuten liegen.
  • Verzichten Sie vor oder nach der Anwendung einige Zeit auf die Verwendung ätherischer Öle wie Kamille oder Pfefferminz.
  • Auch koffeinhaltige Getränke wie Tee, Kaffee oder Cola können die Wirkung beinträchtigen.


Unsere aktuellen Angebote zur Themenwoche Homöopathie & Naturheilmittel

 





Mit Homöopathie die Selbstheilungskräfte anregen



Ähnliches mit Ähnlichem heilen - dies ist Leitsatz der Homöopathie. Damit verfolgt die alternative Heilmethode einen anderen Ansatz als die Schulmedizin, die beispielsweise gegen Fieber fiebersenkende Mittel einsetzt und gegen Müdigkeit aufputschende Substanzen.

Die Homöopathie geht davon aus, dass auftretende Symptome nicht Ausdruck der Krankheit sind, sondern Selbstheilungsversuche des Körpers. Die Substanz, die bei einem gesunden Menschen diese Krankheitsbeschwerden hervorruft, soll in hochverdünnter Form auch in der Lage sein, sie wieder zu heilen. Ein homöopathisches Medikament dient also nicht dazu, Symptome zu unterdrücken, sondern sie leicht zu verstärken - und so die Selbstheilungskräfte des Organismus zu fördern.

Krankheitsursachen werden dabei ganzheitlich betrachtet. Darum sind bei der Verordnung passender Mittel die grundsätzliche körperliche und seelische Verfassung sowie die derzeitigen Lebensumstände des Menschen maßgeblich.

Arnica - Multitalent aus der Natur

 

Arnica ist eine vielseitige Heilpflanze aus der Familie der Korbblütler. Das Gewächs mit der leuchtend gelben Blüte wächst vor allem im Gebirge und steht mittlerweile unter Naturschutz. In der Homöopathie gilt sie als wichtiges Mittel bei Verletzungen:

  • Als Globuli, Tabletten oder Salbe wirkt ihre homöopathische Zubereitung entzündungshemmend, fördert die Wundheilung und lässt Blutergüsse abschwellen.
  • Bei stumpfen Verletzungen, wie Prellungen oder Muskelzerrungen und Quetschungen, ist Arnica Mittel der Wahl.
  • Auch bei Kopfverletzungen oder nach Zahnoperationen kann Arnica angezeigt sein.


Gesundheits-Info: Warum steht bei homöopathischen Arzneimitteln oft nicht,

wofür sie angewendet werden? Das liegt daran, dass für die Zulassung von Arzneimitteln die Wirksamkeit mit aufwendigen klinischen Studien belegt werden muss. Viele homöopathische Produkte müssen nur registriert werden, dafür muss ihre Wirksamkeit nicht nachgewiesen werden. Demzufolge darf ein Anwendungsbereich nicht angeben werden.