Themenwoche: 16. bis 21. August 2020
Haben Sie Ihren
Cholesterinwert im Blick?
Zu viel Cholesterin? Dann kann es eng werden für Ihre Gefäße.
Ablagerungen und Verkalkungen können unsere Blutgefäße verengen und das Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall erhöhen. Neben Bluthochdruck und Übergewicht zählen auch erhöhte Cholesterinwerte zu den Auslösern für Gefäßverengungen. Wir klären Sie auf über Cholesterin!
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Was bedeuten zu hohe Cholesterinwerte?

Cholesterin ist eine fettähnliche Substanz, die für Aufbau und Funktion unserer Körperzellen unentbehrlich ist. An sich ist Cholesterin nicht schädlich. Zu viel des sogenannten LDL-Cholesterins im Blut kann jedoch Ablagerungen an den Gefäßwänden verursachen.

Und das kann zur Entstehung von Arteriosklerose (Arterienverkalkung) beitragen und vor allem in Kombination mit Risikofaktoren wie Diabetes, Übergewicht und Rauchen das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall erhöhen.

Das im Blut gemessene Cholesterin (Gesamtcholesterin) besteht im Wesentlichen aus LDL- und HDL-Cholesterin. Beide haben unterschiedliche Wirkungen auf die Gesundheit, wenn sie aus dem Gleichgewicht geraten. HDL steht für High Densitive Lipoproteine und gilt als das "gute" Cholesterin. LDL (Low Densitive Protein) dagegen kann sich an den Gefäßwänden ablagern und sie verkalken. Dadurch entstehen Durchblutungsstörungen, die bis zum Herzinfarkt oder Schlaganfall führen können. Cholesterinwerte kann Ihr Hausarzt mithilfe eines Bluttests bestimmen und entscheiden, ob und welche Behandlung notwendig ist.

Für gute Choleserinwerte ist eine ausgewogene, gesunde Ernährung wesentlich. Empfehlenswert ist vor allem die Mittelmeerküche. Sie ist reich an frischem Gemüse, Obst, Salaten, Hülsenfrüchten, Vollkornprodukten, Fisch, Nüssen, Kräutern und gesunden pflanzlichen Ölen wie Olivenöl. Tierische Produkte, die das LDL-Cholesterin erhöhen, sind nur in geringem Maße Bestandteil der mediterranen Gerichte.



Welche Cholesterinwerte sind normal?

Normale Cholesterinwerte sind ein wichtiger Gefäßschutz. Da der Körper beide Lipoproteine braucht, kommt es darauf an, dass sie in einem gesunden Verhältnis vorhanden sind. Entsprechend den neuen Therapieempfehlungen1 werden folgende LDL-Werte angestrebt:

  • Für gesunde Menschen mit niedrigem Risiko ohne Risikofaktoren gilt ein LDL-Cholesterinwert unter 115 mg/dl (<3,0 mmol/l) als Zielwert.
  • Bei gesunden Menschen mit mäßig erhöhtem Risiko, beispielsweise Übergewicht oder leicht erhöhtem Blutdruck, sollte der LDL-Cholesterinwert unter 100 mg/dl (<2,6 mmol/l) liegen.
  • Für Patienten mit hohem Risiko sollte ein LDL-Cholesterin von unter 70 mg/dl (<1,8 mmol/l) angestrebt werden
  • Bei Patienten mit sehr hohem Risiko liegt der LDL-C-Zielwert unter 55 mg/dl (1,4 mmol/l). Das betrifft die meisten Patienten mit Herzerkrankungen. Für Patienten mit sehr hohem Risiko, die innerhalb von 2 Jahren unter einer Statintherapie ein zweites Ereignis erleiden, sollte ein LDL-Zielwert unter 1,0 mmol/L (unter 40 mg/dL) in Erwägung gezogen werden.

Quelle: www.herzstiftung.de






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So bleibt das Herz im Takt



Es schlägt 70 Mal in der Minute und sorgt dafür, dass der ganze Körper mit Blut versorgt wird: Unser Herz leistet Großartiges. Und das meist im Verborgenen. Umso wichtiger ist es, früh darauf zu achten, dass Herz und Gefäße gesund bleiben.

• Ernähren Sie sich gesund mit viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten.

• Rauchen Sie nicht, trinken Sie Alkohol nur in Maßen und achten Sie auf Ihr Gewicht.

• Bewegen Sie sich mindestens 30 Minuten täglich. Ob laufen, walken oder spazieren gehen, Bewegung an der frischen Luft tut nicht nur dem Herzen gut, sondern auch der Seele.

• Sorgen Sie für Entspannung. Denn werden dauerhaft Stresshormone wie Cortisol und Adrenalin in zu großer Menge ausgeschüttet, kann das Herzinfarktrisiko steigen.

 

Wie messe ich meinen Blutdruck richtig?

 

  • Messen Sie immer zur selben Tageszeit und nehmen Sie sich vor der Messung eine Ruhezeit von 5 Minuten.
  • Verhalten Sie sich während der Messung ruhig und sprechen Sie nicht - dadurch kann das Messergebnis verfälscht werden.
  • Bei Messungen am rechten Arm können Abweichungen bis zu 10 mmHg auftreten. Da der linke Arm näher am Herzen liegt, ist der Druck, der vom Herzen ausgeht, möglicherweise ein anderer als der Blutdruck Ihrer rechten Seite. Daher empfiehlt es sich, immer am gleichen Arm zu messen.
  • Für die Messung am Handgelenk ist es wichtig, dass das Blutdruckmessgerät auf Herzhöhe gehalten wird. Stützen Sie dafür den Ellbogen auf dem Tisch auf.


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Müde, geschwollene Beine? Dahinter könnte eine Venenschwäche stecken.



Je früher Sie eine Venenschwäche erkennen, umso eher können Sie aktiv werden und durch pflegende oder korrigierende Maßnahmen sowie Veränderungen in Ihrem Lebensstil weiteren Schäden vorbeugen!

Schwere Beine und geschwollene Knöchel können erste Anzeichen für eine Venenschwäche sein. Denn sind die Venen nicht mehr leistungsfähig genug, staut sich Blut in den Beinen, Flüssigkeit kann ins umliegende Gewebe austreten und es schwillt an.

Besenreiser sind kann man als verhärtete oberflächliche Venen mit Schlängelungen und Knotenbildung deutlich erkennen und erspüren. Sie sind Zeichen dafür, dass sich Venenklappen nicht mehr dicht schließen und sich Blut im Bein staut.





Halten Sie sich an die SS/LL - Faustregel: Liegen und Laufen ist besser als Sitzen und Stehen

  • Beine zwischendurch hochlagern, aufstehen und bewegen.
  • jede Art von regelmäßiger Bewegung ist hilfreich.
  • Tanzen und Gymnastik sind ideal zur Vorbeugung von Venenerkrankungen
  • Vermeiden Sie das Heben und Tragen von schweren Lasten

Halten Sie Ihr Gewicht im Normalbereich

Rauchen Sie nicht und trinken Sie nur in Maßen Alkohol

Achten Sie auf Ihre Ernährung

  • Bauen Sie entwässernde Nahrungsmittel in Ihren Speisplan ein, etwa Reis, Spargel oder Rhabarber
  • Nehmen Sie möglichst wenig tierische Fette und Zucker zu sich
  • Essen Sie täglich 5 Portionen Obst und Gemüse
  • Trinken Sie täglich mindestens zwei Liter Wasser oder ungesüßten Tee


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Gesundheits-Info: Mehrmals pro Woche Fisch essen

Sie können Ihren Cholesterinwert positiv beeinflussen, indem Sie merhmals wöchentlich Kaltwasserfisch essen. Lachs, Hering und Makrele beispielsweise sind reich an Omega-3-Fettsäuren, die den LDL-Cholesterinspiegel senken. Wichtig ist die Zubereitung: Der Fisch sollte gedünstet oder gegrillt werden. Das spart Kalorien und die ungesättigten Fettsäuren bleiben erhalten.