15. bis 20. Februar - Themenwoche
Kommen Sie gut durch
die Erkältungszeit
Bleiben Sie in der Erkältungszeit wachsam - und gesund! Bei unklaren Beschwerden sollten Sie dringend zum Arzt gehen. Gegen Erkältungssymptome wirkt ein Besuch bei uns.


Erkältung

Erkältung, Grippe oder Corona - das sind mögliche Symptome


Schnupfen, Husten, Halsschmerzen und Fieber treten bei vielen Atemwegsinfekten auf. Doch in Corona-Zeiten stellt sich dann schnell die Frage: Bin ich nur erkältet oder habe ich mich mit Covid-19 infiziert?

Eine ganz eindeutige Symptomatik gibt es nach derzeitigem Wissenschaftsstand nicht: Die Beschwerden, die eine Corona-Infektion verursacht, können sehr unterschiedlich ausfallen. Ein Großteil der Erkrankten hat außerdem wenige oder keine Symptome. Bei einer einfachen Erkältung kratzt meist zunächst der Hals, die Nase läuft, dann beginnt der Husten. Mehrere Tage lang haben wir Halsschmerzen, Schnupfen, schleimigen oder auch trockenen Husten, erhöhte Temperatur, der Kopf brummt und man fühlt sich schlapp.Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal ist das Tempo, in dem sich die Erkrankungen entwickeln. Grippesymptome etwa treten meist schlagartig auf: Man fühlt sich innerhalb von Stunden sehr krank und bekommt oft hohes Fieber. Eine Coronavirus-Infektion verschlimmert sich eher langsam über Tage.



Gewissheit bringt nur ein Test!

Was hinter einer Erkrankung steckt, kann nur ein Virentest im Labor ermitteln. Auch wenn die Beschwerden oft vielfältig und unspezifisch sind, leiden laut Robert-Koch-Institut (RKI) Betroffene gehäuft unter Husten (40 Prozent), Fieber (29 Prozent), Schnupfen (26 Prozent) sowie einer Störung von Geruchs- und/oder Geschmackssinn (21 Prozent).






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Halsschmerzen … woher sie kommen, wie sie wieder gehen


Es kratzt unangenehm, das Schlucken tut weh und man fühlt sich insgesamt schlapp: Das können erste Anzeichen für einen nahenden Atemwegsinfekt sein. Halsschmerzen ist eines der häufigsten Erkältungssymptome. Dagegen können Sie etwas tun.

Bei Erkältung oder grippalen Infekten sind Halsschmerzen fast immer dabei. Meist lösen Viren und Bakterien die Beschwerden aus, die sehr belastend sein können. Um die Schmerzen und die damit verbundenen Schluckbeschwerden zu lindern, sollte man zunächst darauf achten, Druck oder Reibung an den gereizten Schleimhäuten zu vermeiden.
Werden die Beschwerden schlimmer und kommt womöglich Fieber hinzu, sollten Sie zum Arzt gehen. Denn schwere bakterielle Infektionen im Hals oder eine Mandelentzündung bekommt man eventuell nur mit Antibiotika in den Griff.



Halskratzen? Das hilft:

  • Essen Sie weiche oder flüssige Speisen wie Kartoffelbrei oder Suppen.
  • Kühle Getränke oder Speiseeis mildern die Beschwerden und können die Heilung fördern. Aber Vorsicht: zu kalt sollte es nicht sein.
  • Viel trinken hält die Schleimhäute feucht und unterstützt die Heilung.
  • Ein Quarkwickel (zimmerwarm und dünn auf ein Baumwolltuch streichen, dieses zusammenklappen und um den Hals gewickelt tragen, bis der Quark getrocknet ist) wirkt abschwellend, kühlt und lindert so Schmerzen und Entzündungen.
  • Lokal betäubende und desinfizierend wirkende Lutschtabletten und Sprays können Halsschmerzen lindern.





Gesundheits-Info: Schmerzen weggurgeln

Gerade zu Beginn einer Halsentzündung ist Gurgeln ein gutes Hausmittel. Warmer Salbeitee oder Salzwasser (dazu einen Teelöffel Kochsalz in ¼ Liter warmem Wasser auflösen) befeuchtet und beruhigt die gereizte Mundschleimhaut. Dazu einen Schluck Gurgellösung in den Mund nehmen, zwei Minuten lang damit gurgeln, bei akuten Beschwerden möglichst alle zwei Stunden.





 






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Bewährte Hausmittel bei Erkältung

Der Salbeitee bei Halsweh, ein Löffel Honig bei Husten, das Dampfbad bei verstopfter Nase - bei leichten Erkältungsbeschwerden haben sich bekannte Hausmittel bewährt.

Hausmittel sind als gute Ergänzung oder sogar als Alternative zu Medikamenten weit verbreitet. Gerade wenn sich ein Atemwegsinfekt anbahnt, können natürliche Mittel Beschwerden lindern und dem Körper bei der Selbstheilung helfen.

Wadenwickel, Zwiebelsäckchen oder Hühnersuppe "heilen" Erkrankungen zwar nicht, unterstützen aber den Genesungsprozess.
Für manche Zutaten von Hausmitteln gibt es sogar wissenschaftliche Nachweise für ihre Wirksamkeit. Honig beispielsweise enthält antibiotische Inhaltsstoffe und einen speziellen Zucker - so soll er die für das Husten zuständige Areale im Gehirn besänftigen und Hustenanfälle lindern.
Auch die Zwiebel kann es mit manch einem Arzneimittel durchaus aufnehmen, wie Untersuchungen zeigen. Das Gemüse steckt voller entzündungshemmender und gegen Krankheitserreger wirksamer Inhaltsstoffe. Besonders auf scharfe Zwiebeln trifft das zu.




Drei bewährte Hausmittel bei leichten Erkältungsbeschwerden
Zwiebelsud gegen Husten:

  • 1 große Zwiebel schälen, in Scheiben schneiden, 2 Esslöffel Honig und etwas Zucker hinzugeben.
  • Mehrere Stunden oder über Nacht stehenlassen, zwischendurch umrühren.
  • Den entstandenen Sud abgießen und im Kühlschrank aufbewahren.
  • 1 Esslöffel 3 x täglich einnehmen.

Dampfbad mit Kamille bei verstopfter Nase

  • 3 Esslöffel Kamillenblüten (alternativ aus dem Teebeutel) mit 1 Liter kochendem Wasser übergießen.
  • Für etwa 10 bis 15 Minuten den Wasserdampf inhalieren, anschließend einige Minuten ruhen und sich warmhalten.

Salzwasser-Dampfbad lindert Schnupfen

  • 1 Esslöffel Salz auf 1 Liter kochendes Wasser geben.
  • Anschließend für etwa 10 bis 15 Minuten den Wasserdampf inhalieren, anschließend eine kurze Pause zum Ausruhen einlegen.


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