4. bis 09. Oktober 2021 - Themenwoche
Durchatmen:
So bleibt Ihre Nase frei
Wenn Schnupfen chronisch wird
Ihre Nase ist andauernd verstopft, wenn Sie sich bücken, pocht hinter der Stirn ein leiser Schmerz, der Geruchssinn ist gestört und Sie fühlen sich irgendwie schlapp? Vielleicht haben Sie mehr als einen Schnupfen - die Beschwerden könnten auf eine Nebenhöhlenentzündung hindeuten.
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Erkältung - Schmerzen

Nach einem viralen Infekt können sich die Nasennebenhöhlen entzünden


Unwohlsein, Kopf- und Gesichtsschmerzen, ein eingeschränkter Geruchssinn und eine verstopfte Nase - halten diese Beschwerden nach einer Erkältung länger an, könnte es sich um eine Nasennebenhöhlenentzündung handeln. Diese sogenannte Sinusitis ist unangenehm und sollte behandelt werden.

Eine Sinusitis ist eine Entzündung der Schleimhäute, mit denen die Nebenhöhlen ausgekleidet sind. Auslöser dafür sind in der Regel Virusinfektionen. Unsere Nebenhöhlen sind mehrere mit Luft gefüllte Hohlräume im Schädel, die mit dem Inneren der Nase verbunden sind. Sie wärmen eingeatmete Luft auf und befeuchten sie.

Entzünden sich die Schleimhäute der Nebenhöhlen, schwellen sie an. Sie bilden vermehrt Sekret, das sich stauen kann. Das führt auch dazu, dass die Nasennebenhöhlen nicht ausreichend belüftet werden und die Erreger sich dort ausbreiten können.

Allergien, eine verkrümmte Nasenscheidewand oder ein geschwächtes Immunsystem begünstigen Nasennebenhöhlenentzündungen. Nasenpolypen, gutartige Wucherungen der Schleimhaut, können auch dazu beitragen, dass die Sinusitis chronisch wird. Bei länger als 14 Tage anhaltenden Beschwerden sollten Sie zum Arzt gehen.

Vorbeugen? So geht´s: Bewegung an der frischen Luft, eine vitaminreiche Ernährung, Saunabesuche und Wechselduschen helfen, Erkältungen vorzubeugen und können auch dazu beitragen, eine Sinusitis zu verhindern. Wer seine Schleimhäute fit halten will, sollte nicht rauchen und abschwellendes Nasenspray nur im Akutfall nutzen.



Nasennebenhöhlenentzündung: was Beschwerden lindern kann

Nasenspülungen Nasenspülungen mit physiologischen Salzlösungen tragen dazu bei, dass das Sekret besser abfließen kann und die Schleimhaut abschwillt.

InhalierenBeim Inhalieren werden Wirkstoffe wie ätherische Öle in die Luftwege eingeatmet - das erleichtert das Atmen durch die Nase und befeuchtte die Schleimhäute.

Abschwellende NasenspraysNasentropfen oder -sprays mit den Wirkstoffen Xylometazolin oder Oxymetazolin beispielsweise lassen die Nasenschleimhaut abschwellen und verbessern so die Nasenatmung. Aber Vorsicht: Diese Arzneimittel sollten Sie nicht länger als sieben Tage anwenden. Sonst kann es zu einer Gewöhnung kommen. Denn sobald die Wirkung des Mittels nachlässt, schwillt die Schleimhaut umso stärker wieder an, was die Beschwerden verstärken kann.

SchmerzmittelSchmerzen Kopf und Gesicht, können rezeptfreie Schmerzmittel mit den Wirkstoffen Paracetamol oder Ibuprofen helfen.






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Wie Sie Halsschmerzen in den Griff bekommen



Es kratzt fies, das Schlucken tut weh und man fühlt sich insgesamt schlapp: Das können erste Anzeichen für einen Atemwegsinfekt sein. Halsweh ist eines der häufigsten Erkältungssymptome. Dagegen können Sie etwas tun.

Bei Erkältung oder grippalen Infekten sind Halsschmerzen fast immer dabei. Meist lösen Viren und Bakterien die Beschwerden aus, die sehr belastend sein können. Um die Schmerzen und damit verbundene Schluckbeschwerden zu lindern, sollte man zunächst darauf achten, Druck oder Reibung an den gereizten Schleimhäuten zu vermeiden.

Werden die Beschwerden schlimmer und kommt womöglich Fieber hinzu, sollten Sie zum Arzt gehen. Denn schwere bakterielle Infektionen im Hals, wie etwa eine Mandelentzündung, bekommt man eventuell nur mit Antibiotika in den Griff.




Erste Hilfe bei Halsweh

  • Weiche oder flüssige Speisen wie Suppen schonen den Rachen.
  • Schmerzdämpfend können kühle Getränke oder Speiseeis wirken.
  • Viel trinken hält die Schleimhäute feucht und unterstützt die Heilung.
  • Lokal betäubende und desinfizierende Lutschtabletten oder Sprays können schmerzstillend wirken.
  • Wärme von innen und außen beruhigt den Hals - wärme Kräutertees und ein Schal können Wunder wirken.






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Vitaminreich essen, viel Bewegung und guter Schlaf: Was Ihr Immunsystem jetzt stärkt



Selbst das beste Immunsystem kommt in der Erkältungssaison an seine Grenzen. In der kalten Jahreszeit hat es viel zu tun, um uns Erreger und Viren vom Leib zu halten Unterstützen Sie Ihr Immunsystem beim Kampf um die Gesundheit!

Senken Sie das Ansteckungsrisiko: Durch regelmäßiges, ausgiebiges Händewaschen können Sie viele Erreger beseitigen.

Sorgen Sie für gutes Raumklima: Heizungsluft trocknet die Schleimhäute aus, Erreger haben dann leichtes Spiel. Lüften Sie ausreichend und achten Sie auf eine hohe Luftfeuchtigkeit in beheizten Räumen.

Essen Sie ausgewogen: Täglich sollten es fünf Portionen Obst und Gemüse sein, wenig Fleisch und öfter mal Fisch.

Bewegen Sie sich: Ausdauertraining erhöht die Stressresistenz und stärkt die Abwehr. 30 Minuten täglich strammes Gehen oder Walken sind schon gut.

Bewahren Sie Ruhe: Das Stresshormon Cortisol bremst die Abwehrkräfte, gönnen Sie sich darum ausreichend Ruhe und mindestens 6 Stunden Schlaf, um nicht in Daueranspannung zu geraten.

Erkältung, Grippe oder Corona?

Eine ganz eindeutige Symptomatik gibt es nach derzeitigem Wissenschaftsstand nicht: Die Beschwerden, die eine Corona-Infektion verursacht, können sehr unterschiedlich ausfallen. Ein Großteil der Erkrankten hat außerdem wenige oder keine Symptome. Gewissheit bringt nur ein Test!

Bei einer einfachen Erkältung kratzt meist zunächst der Hals, die Nase läuft, dann beginnt der Husten. Mehrere Tage lang haben wir Halsschmerzen, Schnupfen, schleimigen oder auch trockenen Husten, erhöhte Temperatur, der Kopf brummt und man fühlt sich schlapp.

Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal ist das Tempo, in dem sich die Erkrankungen entwickeln. Grippesymptome etwa treten meist schlagartig auf: Man fühlt sich innerhalb von Stunden sehr krank und bekommt oft hohes Fieber. Eine Coronavirus-Infektion verschlimmert sich eher langsam über Tage.



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Gesundheits-Info: Nase feucht halten!

Besonders in der Erkältungszeit oder wenn es draußen kälter wird, sind regelmäßige Nasenspülungen empfehlenswert. Dafür gibt es spezielle Nasenduschen, in die man mit einer isotonen Salzlösung angereichertes Wasser füllt. Bei hartnäckigem Schnupfen mit verstopfter Nase kann das Spülen befreiend wirken. In Zeiten erhöhter Ansteckungsgefahr werden so die Schleimhäute feucht gehalten und können Krankheitserreger besser abwehren.