14. bis 19. Februar 2022 - Themenwoche
Damit Sie Husten
schnell wieder loswerden
Wann sollte man Hustenstiller und wann Hustenlöser nehmen?
Husten ist ein sehr häufiges Symptom bei einem Atemwegsinfekt. Meist beginnt er trocken und wird dann produktiv, wenn er sich löst. Lästig und bisweilen auch schmerzhaft kann der Husten werden. Verschiedene Hausmittel und rezeptfreie Medikamente können die Beschwerden lindern.
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Erkältung

Was gegen Hustenreiz hilft


Husten gehört zu fast jeder Erkältung. Denn die Entzündung in den Atemwegen reizt die Hustenrezeptoren des Kehlkopfes und des Rachens. Zu Beginn ist der Husten meist trocken. Das kann sehr unangenehm sein.

Hat uns ein Atemwegsinfekt erwischt, greifen Erreger die Schleimhaut der Bronchien an und lösen eine Entzündung aus. Zunächst wird in den Bronchien wenig Schleim produziert. Der Husten ist dann trocken. Nach wenigen Tagen bilden sich größere Mengen an Schleim, die mit dem Husten ausgeworfen werden - er ist nun produktiv.

Der trockene Husten zu Beginn einer Erkältung ist oft hartnäckig und wird als kratzend und schmerzhaft empfunden. Besonders nachts kann er quälend werden. Denn der ständige Reiz hält wach. Ein Hustenstiller kann für Linderung sorgen - er unterdrückt den Hustenreiz, sollte jedoch nur kurzfristig angewendet werden.

Das lindert Hustenreiz

Tee trinken:Warmer Tee verhindert, dass die Schleimhäute in Hals und Rachen zu trocken werden und der Husten schmerzt. Thymiantee beispielsweise fördert zudem die Schleimlösung.

Inhalieren: Eine Inhalation beispielsweise mit einem Salbei-Aufguss befeuchtet und desinfiziert gereizte Schleimhäute - der Schleim kann sich lösen, die Durchblutung wird angeregt.

Zwiebelsaft trinken:Bei Husten gilt Zwiebelsaft als lindernd. Dafür werden zwei Küchenzwiebeln in Würfel geschnitten und mit Zucker eine Stunde in einem halben Liter Wasser gekocht. Danach gibt man die Mischung durch ein Sieb und fügt anschließend Honig hinzu. Alle zwei Stunden kann man ein bis zwei Esslöffel davon nehmen.






Unsere Empfehlungen: Produkte gegen Husten

 





Erkältung, Grippe oder Corona - das sind mögliche Symptome



Schnupfen, Husten, Halsschmerzen und Fieber treten bei vielen Atemwegsinfekten auf. Doch in Corona-Zeiten stellt sich dann schnell die Frage: Bin ich nur erkältet oder habe ich mich mit Covid-19 infiziert?

Eine ganz eindeutige Symptomatik gibt es nach derzeitigem Wissenschaftsstand nicht: Die Beschwerden, die eine Corona-Infektion verursacht, können sehr unterschiedlich ausfallen. Ein Großteil der Erkrankten hat außerdem wenige oder keine Symptome.

Bei einer einfachen Erkältung kratzt meist zunächst der Hals, die Nase läuft, dann beginnt der Husten. Mehrere Tage lang haben wir Halsschmerzen, Schnupfen, schleimigen oder auch trockenen Husten, erhöhte Temperatur, der Kopf brummt und man fühlt sich schlapp.

Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal ist das Tempo, in dem sich die Erkrankungen entwickeln. Grippesymptome etwa treten meist schlagartig auf: Man fühlt sich innerhalb von Stunden sehr krank und bekommt oft hohes Fieber. Eine Coronavirus-Infektion verschlimmert sich eher langsam über Tage.

Gewissheit bringt nur ein Test! Was hinter einer Erkrankung steckt, kann nur ein Virentest im Labor ermitteln. Auch wenn die Beschwerden oft vielfältig und unspezifisch sind, leiden laut Robert-Koch-Institut (RKI) Betroffene gehäuft unter Husten, Fieber, Schnupfen sowie einer Störung von Geruchs- und/oder Geschmackssinn.

Wie erkennt man eine Corona-Infektion?

 

Häufige Krankheitszeichen von COVID-19 sind Husten, Schnupfen und Fieber. Halsschmerzen, Kopf- und Gliederschmerzen sowie allgemeine Schwäche und im Verlauf auch Atemnot können hinzukommen.

 

  • Weitere Krankheitszeichen wie Übelkeit, Bauchschmerzen, Durchfall, Bindehautentzündung, Hautausschlag, Lymphknotenschwellung und Benommenheit (Somnolenz) sind ebenfalls möglich.
  • Eine Besonderheit von COVID-19 sind Störungen des Geruchs- oder Geschmackssinns.
  • Wie bei der Grippe variieren die Krankheitsverläufe bei COVID-19 stark. Eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 kann ohne Krankheitszeichen bleiben, es sind aber auch schwere, lebensbedrohliche Krankheitsverläufe möglich.
  • Nicht nur die Atemwege, sondern auch andere Organsysteme können von einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 betroffen sein.
  • Verschiedene Komplikationen wie Versagen der Atem- und Kreislauffunktion, eine Mitbeteiligung des Herzens oder der Nieren sowie schwere Entzündungsreaktionen sind möglich. Ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen haben ein höheres Risiko für einen schweren Verlauf von COVID-19, aber auch jüngere Menschen ohne Vorerkrankungen können betroffen sein.
  • Noch Wochen oder Monate nach einer Erkrankung an COVID-19 können gesundheitliche Langzeitfolgen bestehen.


Gesundheits-Info: Efeu gegen Husten

Die ganze Pflanze ist für Menschen giftig, als pflanzliches Arzneimittel kann Efeu jedoch bei Husten helfen. Extrakte daraus enthalten unter anderem sekundäre Pflanzenstoffe, Flavonoide und ätherisches Öl. Sie wirken schleimlösend und entkrampfend auf die Atemwege.





 






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