06. bis 11. Juli 2020 - Beratungswoche Sonnen- und Insektenschutz

Sommerzeit ist Gartenzeit!

Ob Sie im Grünen vor der eigenen Haustüre gärtnern, auf der Liege entspannen oder abends den Grill anwerfen – wichtig ist, dass Sie sich gut vor Sonne und aufdringlichen Insekten schützen.

Gehören Sie zu den Menschen, die im Garten regelrecht aufblühen? Dort lauern allerdings einige Gesundheitsgefahren, gegen die Sie sich wappnen sollten:


• Beim Rasenmähen oder Grünzeugschneiden vergisst man gerne die Zeit – und den Sonnenschutz. Arbeiten in der prallen Sonne schadet dem Kreislauf und der Haut. Schützen Sie sich: Bedecken Sie Ihren Kopf mit einem Sonnenhut und verwenden Sie reichlich Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor.

Zecken halten sich in niedrigem Gebüsch oder Gras auf. Beim Graben oder Bepflanzen fängt man sich schnell einen der winzigen Blutsauger ein. Die können Borreliose oder sogar FSME übertragen. Schützen Sie sich: Tragen Sie Arbeitshandschuhe und benutzen Sie für ungeschützte Hautstellen Zeckenabwehrmittel.

Mücken schwirren gerne in der Dämmerung heran und stechen dann zu. Sie übertragen zwar selten Krankheiten. Ihre Stiche können aber sehr jucken und schmerzen. Schützen Sie sich: Tragen Sie lange Hosen und Oberteile und verwenden Sie einen Insektenschutz, etwa ein Spray zur Mückenabwehr.

Wussten Sie, dass …

 

… die ultraviolette Strahlung der Sonne nicht nur die Hautalterung beschleunigt, sondern auch die Erbsubstanz von Hautzellen so verändern kann, dass noch nach Jahrzehnten Hautkrebs entsteht?

 

… Sonnencreme oft viel zu dünn aufgetragen wird? Optimal sind 2 Milligramm pro Quadratzentimeter.

 

… man bei wasserfesten Cremes berücksichtigen sollte, dass etwa nur 20 Prozent der Creme das Abtrocknen übersteht?

 

… Kleidung aus Baumwolle nicht so gut vor Sonne schützt wie synthetische Fasern und auch nasse Kleidung nicht denselben Effekt erzielt wie trockene?

Abwehr mit Köpfchen

Mücken haben jetzt Hochsaison. An manche Menschen gehen sie gar nicht ran, andere werden zuverlässig von den kleinen Blutsaugern gestochen. Die Stiche sind unangenehm, aber meist harmlos.

Starker Juckreiz, Infektionen der Einstichstelle, allergische Reaktionen – einheimische Stechmücken übertragen seltener Krankheitserreger, können aber unangenehme Beschwerden verursachen.

Das schützt:
• Tragen Sie Kleidung mit langen Ärmeln und Hosenbeinen.
• Verzichten Sie auf Parfüms, stark duftende Kosmetika und dunkle Kleidung – das kann Mücken anlocken.
• Bringen Sie Fliegengitter an den Fenstern an, nutzen Sie Moskitonetze.
• Tragen Sie ein Mückenschutzmittel (Repellent) auf die Haut auf.

Insektenschutzmittel (Repellents) richtig anwenden – Tipps

 

• Beachten Sie bei der Verwendung immer die Herstellerhinweise!

 

• Repellents sollten nicht in geschlossenen Räumen verwendet werden, benutzen Sie die Insektenschutzmittel am besten im Freien und halten Sie Abstand.

 

• Damit sie wirken, müssen die Abwehrmittel konsequent auf alle unbedeckten Körperstellen aufgetragen werden.

 

• Schwitzt man stark, sollte man das Repellent öfter auftragen. Nach dem Schwimmen Insektenschutz erneuern!

 

Vermeiden Sie unbedingt den Kontakt mit den Augen, den Schleimhäuten, Wunden oder gereizter Haut. Spülen Sie die Stelle gründlich mit Wasser, falls sie versehentlich mit dem Insektenschutzmittel in Kontakt gekommen ist.

 

Waschen Sie sich nach dem Einsprühen oder -cremen die Hände.

 

• Wenn Sie Sonnen- und Insektenschutzmittel verwenden sollten Sie erst den Sonnenschutz auftragen und nach etwa 15 bis 30 Minuten das Repellent benutzen. Achtung: Der Lichtschutzfaktor kann durch das Repellent eventuell reduziert werden!

 

Gesundheits-Info: Insektenstich – was hilft?

Hat eine Mücke oder Wespe zugestochen, beruhigt ein kühler feuchter Umschlag. Den Juckreiz lindern Cremes oder Gele mit sogenannten Antihistaminika. Niedrig dosierte CKortisonpräparate wirken intensiver, zusätzlich dämmen sie die Entzündung ein. Vorsicht: Schwillt die Einstichstelle und die betroffene Gliedmaße stark an und bildet sich ein Ausschlag, gehen Sie zum Arzt!