05. bis 10. August Themenwoche: Schmerz & Verletzungen

Das hilft bei einer Zerrung

Ein falscher Tritt, eine hastige Bewegung – schon kann es passieren: Man hat sich eine Zerrung zugezogen. Diese Verletzung des Muskels ist meist nicht schwerwiegend, kann aber schmerzhaft sein.

Neben Prellungen zählen Zerrungen zu den häufigsten Verletzungen beim Sport. Aber auch  bei einem strammen Spaziergang oder einem flotten Treppenlauf kann es sein, dass ein Muskel oder ein Band plötzlich über sein natürliches Maß hinaus gedehnt und damit „gezerrt“ wird. Besonders häufig sind die Beinmuskeln betroffen, Zerrungen treten oft in Wade und Oberschenkel auf. 

Meist verursacht eine Zerrung zunächst nur leichte Beschwerden, die jedoch langsam zunehmen. Der betroffene Muskel fühlt sich verhärtet an, die Bewegung ist allerdings nicht eingeschränkt. Massieren und Ausschütteln bringen keine Besserung. Nach einigen Tagen klingen die Schmerzen jedoch ab. 

Sofortmaßnahmen bei einer Muskelzerrung

  • Das Training oder die Bewegung sollte man unterbrechen, wenn es wehtut
  • Die betroffene Stelle sofort kühlen, zum Beispiel mit feuchten Tüchern oder mit einer in kaltes Wasser getauchten Elastikbinde.
  • Am besten hält man die betroffene Muskulatur ein paar Tage möglichst ruhig und meidet starke körperliche Belastungen.
  • Spezielle Wärmesalben können die Regeneration des Muskels unterstützen.
  • Schmerzgele mit schmerzlindernden Wirkstoffen können lokal aufgetragen werden, um Beschwerden zu lindern

PECH gehabt?!

Sofortmaßnahmen bei kleineren Blessuren

Wer Sport treibt, bleibt bisweilen von kleineren Verletzungen nicht verschont. Schon ein falscher Tritt oder eine schnelle Bewegung können zu einer Zerrung oder Verstauchung führen. Normalerweise lassen sich solche Verletzungen mit richtigen Sofortmaßnahmen und geeigneten Medikamenten gut behandeln.  

Die meisten Verletzungen im Sport passieren, weil man sich zu viel zumutet, oder 
sich auf die Belastung nicht richtig vorbereitet. Wenn Sie sich eine Verstauchung, Prellung oder Zerrung zugezogen haben, hilft die sogenannte PECH-Regel. Die einzelnen Buchstaben stehen als Abkürzung für die wichtigsten Sofortmaßnahmen. Ziel ist es, schnell zu handeln, um dadurch den Schaden am verletzten Gewebe so gering wie möglich zu halten. 

Die PECH-Regel

  • P  -  Pause machen
    – der betroffene Körperteil sollte sofort ruhig gestellt werden
  • E - Eis auflegen (kühlen)
    – Kälte verhindert ein Anschwellen des Körperteils
  • C - Compression
    – z. B. einen Druckverband anlegen
  • H - Hochlagern
    – am besten über Herzhöhe, damit der Blutrückfluss verbessert wird

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