03. bis 08. August - Themenwoche Schmerz & Verletzungen

Kleine Sportwunden richtig behandeln

Wer sportlich aktiv ist, muss mit kleineren Verletzungen rechnen. Ob es Blasen sind, die im Schuh aufgehen, oder Schürfwunden, die man sich beim Hinfallen zuzieht – jede Verletzung sollte schon unterwegs sorgfältig verarztet werden.

Es tut weh, brennt und blutet? Verletzungen der Haut kommen beim Joggen, Radfahren oder Wandern häufig vor. Normalerweise heilen kleinere Wunden von alleine aus. Denn unser Körper reinigt sie durch das austretende Blut von möglichen Erregern, Schorf deckt sie ab und darunter bildet sich neue Haut. Wunden können sich aber auch entzünden. Darum sollten sie immer „behandelt“ werden.

Achtung: Blutet die Wunde stark, befinden sich größere Fremdkörper darin oder schwillt die Haut an, dann sollten Sie die betroffene Stelle mit einem sterilen Wundverband abdecken und damit zum Arzt gehen!

Reinigen Sie die Wunde vorsichtig zum Beispiel mit fließendem Wasser und entfernen Sie dabei Schmutz und Fremdkörper, soweit es möglich ist.

 

Desinfizieren Sie danach die betroffene Hautstelle, beispielsweise mit einer Jodlösung oder einem speziellen Wunddesinfektionsspray.

 

Verwenden Sie eine Wund- und Heilsalbe, um den Heilungsprozess zu unterstützen. Inhaltsstoffe wie Dexpanthenol oder Hamamelis sind empfehlenswert.

Das hilft bei einer Zerrung

Ein falscher Tritt, eine hastige Bewegung – schon kann es passieren: Man hat sich eine Zerrung zugezogen. Diese Verletzung des Muskels ist meist nicht schwerwiegend, kann aber schmerzhaft sein.

Neben Prellungen zählen Zerrungen zu den häufigsten Verletzungen beim Sport. Aber auch bei einem strammen Spaziergang oder einem flotten Treppenlauf kann es sein, dass ein Muskel oder ein Band plötzlich über sein natürliches Maß hinaus gedehnt und damit „gezerrt“ wird. Besonders häufig sind die Beinmuskeln betroffen, Zerrungen treten oft in Wade und Oberschenkel auf.

Meist verursacht eine Zerrung zunächst nur leichte Beschwerden, die jedoch langsam zunehmen. Der betroffene Muskel fühlt sich verhärtet an, die Bewegung ist allerdings nicht eingeschränkt. Massieren und Ausschütteln bringen keine Besserung. Nach einigen Tagen klingen die Schmerzen jedoch ab.

Eine Zerrung sollte man kühlen und schonen. Am besten hält man die betroffene Muskulatur ein paar Tage möglichst ruhig und meidet starke körperliche Belastungen. Spezielle Wärmesalben können die Regeneration des Muskels unterstützen – was noch gegen leichte Sportverletzungen hilft, sagen wir Ihnen gerne!

Alles dabei für kleine Notfälle?
Tipps für die Ausstattung Ihrer Sportler-Apotheke

  • Desinfektionsmittel
  • Sterile Wundauflagen
  • Pflaster in verschiedenen Größen
  • Blasenpflaster
  • Verbandmaterial wie Müllbinden
  • Kältekompresse
  • Kühlendes Sportgel
  • Sportsalbe
  • Schmerzmittel
  • Sonnenschutzmittel
  • Insektenabwehrspray

Gesundheits-Info: Wunden abdecken!

Wussten Sie, dass schon kleine Verletzungen eine Eintrittspforte für Krankheitserreger sein können? Darum sollten Wunden immer gesäubert, mit einem Wundspray desinfiziert und mit einem Pflaster oder Wundverband abgedeckt werden. Nur so kann verhindert werden, dass Keime eindringen.

Unsere Angebote aus der Kategorie Schmerz & Verletzungen

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Ein falscher Tritt, eine hastige Bewegung – schon kann es passieren: Man hat sich eine Zerrung zugezogen. Diese Verletzung des Muskels ist meist nicht schwerwiegend, kann aber schmerzhaft sein.

Neben Prellungen zählen Zerrungen zu den häufigsten Verletzungen beim Sport. Aber auch  bei einem strammen Spaziergang oder einem flotten Treppenlauf kann es sein, dass ein Muskel oder ein Band plötzlich über sein natürliches Maß hinaus gedehnt und damit „gezerrt“ wird. Besonders häufig sind die Beinmuskeln betroffen, Zerrungen treten oft in Wade und Oberschenkel auf. 

Meist verursacht eine Zerrung zunächst nur leichte Beschwerden, die jedoch langsam zunehmen. Der betroffene Muskel fühlt sich verhärtet an, die Bewegung ist allerdings nicht eingeschränkt. Massieren und Ausschütteln bringen keine Besserung. Nach einigen Tagen klingen die Schmerzen jedoch ab. 

Sofortmaßnahmen bei einer Muskelzerrung

  • Das Training oder die Bewegung sollte man unterbrechen, wenn es wehtut
  • Die betroffene Stelle sofort kühlen, zum Beispiel mit feuchten Tüchern oder mit einer in kaltes Wasser getauchten Elastikbinde.
  • Am besten hält man die betroffene Muskulatur ein paar Tage möglichst ruhig und meidet starke körperliche Belastungen.
  • Spezielle Wärmesalben können die Regeneration des Muskels unterstützen.
  • Schmerzgele mit schmerzlindernden Wirkstoffen können lokal aufgetragen werden, um Beschwerden zu lindern

PECH gehabt?!

Sofortmaßnahmen bei kleineren Blessuren

Wer Sport treibt, bleibt bisweilen von kleineren Verletzungen nicht verschont. Schon ein falscher Tritt oder eine schnelle Bewegung können zu einer Zerrung oder Verstauchung führen. Normalerweise lassen sich solche Verletzungen mit richtigen Sofortmaßnahmen und geeigneten Medikamenten gut behandeln.  

Die meisten Verletzungen im Sport passieren, weil man sich zu viel zumutet, oder 
sich auf die Belastung nicht richtig vorbereitet. Wenn Sie sich eine Verstauchung, Prellung oder Zerrung zugezogen haben, hilft die sogenannte PECH-Regel. Die einzelnen Buchstaben stehen als Abkürzung für die wichtigsten Sofortmaßnahmen. Ziel ist es, schnell zu handeln, um dadurch den Schaden am verletzten Gewebe so gering wie möglich zu halten. 

Die PECH-Regel

  • P  -  Pause machen
    – der betroffene Körperteil sollte sofort ruhig gestellt werden
  • E - Eis auflegen (kühlen)
    – Kälte verhindert ein Anschwellen des Körperteils
  • C - Compression
    – z. B. einen Druckverband anlegen
  • H - Hochlagern
    – am besten über Herzhöhe, damit der Blutrückfluss verbessert wird