19. bis 24. Oktober Beratungswoche: Immunsystem

Tipps für Ihre Abwehrkräfte

Das ganze Jahr über schützt uns das Immunsystem vor Viren und Bakterien. Aber wenn es draußen wieder kälter wird, machen uns Temperaturschwankungen und trockene Heizungsluft anfälliger für Infekte. Darum sollten wir frühzeitig unsere Abwehrkräfte stärken.

Fehlen uns wichtige Nährstoffe, sind wir gestresst oder überlastet, kann unsere Abwehr schwächeln und Krankheitserreger nicht mehr ausreichend abwehren. Menschen, bei denen das Immunsystem nicht optimal arbeitet, haben häufiger Infekte und brauchen länger, bis sie wieder genesen sind.

Stärken Sie zu Herbstbeginn Ihre Abwehrkräfte:

Viel trinken: Die Schleimhäute im Nasen- und Rachenraum sind eine natürliche Barriere für Viren und Bakterien. Heizungsluft trocknet sie aus. Daher sollten Sie täglich mindestens 2 Liter Flüssigkeit zu sich nehmen, etwa warmen Kräutertee.

Darm stärken: Verdauungs- und Immunsystem stehen in enger Verbindung. Schließlich sind etwa 80 % der Immunzellen im Darm angesiedelt. Ernähren Sie sich ballaststoffreich, greifen Sie öfter zu milchsauer vergorenen Lebensmitteln wie Sauerkraut und meiden Sie Zucker. Das hält die Darmflora fit.


Vitamin C essen: Vitamin C stärkt das Immunsystem. Gute Vitamin-C-Lieferanten sind Zitrusfrüchte, Brokkoli oder Paprika. Männer sollten täglich etwa 110 mg, Frauen etwa 95 mg Vitamin C zu sich nehmen – am besten in Form frischer Lebensmittel.

Hätten Sie gedacht, dass …

 

… Freunde das Immunsystem stärken? Wer ein gutes soziales Netzwerk hat, ist weniger gestresst und damit weniger anfällig für Infekte, das haben Studien gezeigt.

 

… es normal sein kann, dass Kleinkinder bis zu 12 fieberhafte Infekte pro Jahr haben?

 

… ein 75-Jähriger statistisch gesehen im Laufe seines Lebens bis zu 300 grippale Infekte durchgemacht haben kann?

 

… eine gut befeuchtete Nasenschleimhaut sich besser gegen eindringende Krankheitserreger wehren kann?

 

… abschwellendes Nasenspray abhängig machen kann, weil sich unsere Schleimhäute nach kurzer Zeit an die Inhaltsstoffe gewöhnen und wieder anschwellen, sobald die Wirkung des Sprays nachlässt?

 

Bitte nichts einfangen!

Zwei- bis viermal pro Jahr haben Erwachsene im Durchschnitt eine Erkältung. Kinder machen jährlich bis zu zehn Infekte durch. Wenn wir uns mit den Erregern infizieren, dauert es meist maximal zwei Tage, bis sich erste Symptome zeigen. Aber schon davor sind wir ansteckend.

Wer schnieft und hustet, von dem hält man Abstand. Das ist auch gut so, denn beim Husten und Niesen werden über Speichel und Nasensekret unzählige Krankheitserreger versprüht.

Vor allem in den ersten Tagen sind Erkältete ansteckend. Aber schon bevor Husten, Schnupfen und Halsweh auftreten, können Erkältungserreger übertragen werden.

• Bleiben Sie gerade jetzt in Corona-Zeiten wenn möglich zuhause, falls Sie Symptome wie Husten, Halsweh oder Grippebeschwerden haben.

• Bei Fieber unbedingt Rücksprache mit einem Arzt halten! Er kann entscheiden, ob Sie einen Corona-Test machen müssen.

Wer erkältet ist, kann andere vor Ansteckung schützen

  • Halten Sie beim Husten oder Niesen mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen und drehen Sie sich weg.
  • Niesen oder husten Sie am besten in ein Einwegtaschentuch, das Sie nur einmal verwenden und dann in einem Mülleimer mit Deckel entsorgen.
  • Kein Taschentuch griffbereit? Dann halten Sie sich beim Husten und Niesen die Armbeuge vor Mund und Nase.
  • Nach Naseputzen, Niesen oder Husten gründlich Hände waschen.

Gesundheits-Info: Ascorbinsäure fürs Immunsystem

Vitamin C ist lebenswichtig. Der chemische Name Ascorbinsäure leitet sich von lateinisch „Ascorbin“ ab, was so viel wie „ohne Skorbut“ bedeutet. Skorbut ist als Seefahrerkrankheit bekannt. Matrosen litten wegen der einseitigen Ernährung an Bord oft unter massivem Vitamin-C-Mangel, erste Symptome waren Müdigkeit und Zahnfleischbluten.

Unsere aktuellen Angebote zum Thema Immunsystem:

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17. bis 22. Februar Beratungswoche: Mineralstoffe, Vitamine und Immunsystem

Senken Sie Ihr Osteoporose-Risiko

Mit zunehmendem Alter nimmt die Dichte unserer Knochen ab, das ist normal. Bei einer Osteoporose verlieren die Knochen jedoch früher und schneller an Substanz. Dem vorzubeugen, kann besonders für Frauen und Menschen mit bestimmten Risikofaktoren sinnvoll sein.

 

Osteoporose ist eine Erkrankung des Skeletts, bei der die Knochen an Festigkeit verlieren. Dadurch kann es schon bei kleinen Belastungen zu Brüchen kommen. Oft wird Osteoporose erst erkannt, wenn es zu Verletzungen kommt, denn die Krankheit kann sich symptomlos einschleichen. Unklare Rückenschmerzen oder ein „Schwächegefühl“ im Rücken können erste Anzeichen sein.

 

Knochenschwund ist zu einem Teil genetisch bedingt, aber auch der Lebensstil hat einen Einfluss. Untergewicht, Kalziummangel und wenig Bewegung beispielsweise sind schlecht für unsere Knochensubstanz. Frauen haben ein doppelt so hohes Risiko wie Männer: Sie haben feinere Knochen, in den Wechseljahren kommt der Mangel an knochenschützendem Östrogen hinzu.

Tun Sie etwas für starke Knochen:

  • Bewegen Sie sich regelmäßig und viel.
  • Ernähren Sie sich kalziumreich mit Milchprodukten.
  • Achten Sie auf eine gute Versorgung mit Vitamin D. Damit der Körper Vitamin D produzieren kann, braucht er ausreichend Sonnenlicht.
  • Rauchen Sie nicht, trinken Sie Alkohol selten, meiden Sie Softdrinks, Konserven und Wurstwaren – das sind Kalziumräuber.

Wenn´s mal ein bisschen mehr Vitamine sein dürfen

Wer sich ausgewogen ernährt, ist in der Regel gut mit Vitaminen versorgt. Aber in bestimmten Lebensphasen kann der Körper Unterstützung vertragen.


Nach einer langen Erkältung, in Prüfungsphasen oder bei Stress werden unter Umständen wichtige Nährstoffreserven verbraucht, die wir so schnell über die Nahrung nicht wieder auffüllen können. In solchen Zeiten hat sich eine Ergänzung mit Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen bewährt. Dies kann auch bei erhöhtem Bedarf, wie er etwa bei Schwangeren, Veganern, Rauchern oder auch Senioren vorkommt, sinnvoll sein.


Vitamine sind lebensnotwendige Nahrungsbestandteile, die für viele Stoffwechselprozesse sowie für gesundes Wachstum unentbehrlich sind.


Spurenelemente sind chemische Elemente, die vom Organismus für wichtige Stoffwechselfunktionen in geringen Mengen benötigt werden, etwa Eisen und Fluor.

Mineralstoffe sind anorganische Substanzen, die in unserem Körper verschiedenste Funktionen erfüllen, beispielsweise Calcium oder Magnesium.

Richtig ergänzt! Unser Rat:

  • Schlucken Sie nicht auf gut Glück Pillen, sondern lassen Sie sich beraten.
  • Besonders fettlösliche Vitamine, die der Körper nicht so gut ausscheiden kann, können überdosiert werden.
  • Bei manchen Vitaminen sind Nebenwirkungen wie Müdigkeit oder Kopfschmerz möglich, wenn man sie in hohen Mengen einnimmt.

Gesundheits-Info: Vitamin D

Etwa 80 bis 90 Prozent der Vitamin D-Versorgung erfolgt durch regelmäßige Aufenthalte im Freien. Mit dem Alter lässt die Eigenproduktion von Vitamin D jedoch nach. Dann können Nahrungsergänzungsmittel mit Vitamin D sinnvoll sein. Empfehlenswert ist, den Bedarf ärztlich zu klären.