17. bis 22. Februar Beratungswoche: Mineralstoffe, Vitamine und Immunsystem

Senken Sie Ihr Osteoporose-Risiko

Mit zunehmendem Alter nimmt die Dichte unserer Knochen ab, das ist normal. Bei einer Osteoporose verlieren die Knochen jedoch früher und schneller an Substanz. Dem vorzubeugen, kann besonders für Frauen und Menschen mit bestimmten Risikofaktoren sinnvoll sein.

 

Osteoporose ist eine Erkrankung des Skeletts, bei der die Knochen an Festigkeit verlieren. Dadurch kann es schon bei kleinen Belastungen zu Brüchen kommen. Oft wird Osteoporose erst erkannt, wenn es zu Verletzungen kommt, denn die Krankheit kann sich symptomlos einschleichen. Unklare Rückenschmerzen oder ein „Schwächegefühl“ im Rücken können erste Anzeichen sein.

 

Knochenschwund ist zu einem Teil genetisch bedingt, aber auch der Lebensstil hat einen Einfluss. Untergewicht, Kalziummangel und wenig Bewegung beispielsweise sind schlecht für unsere Knochensubstanz. Frauen haben ein doppelt so hohes Risiko wie Männer: Sie haben feinere Knochen, in den Wechseljahren kommt der Mangel an knochenschützendem Östrogen hinzu.

Tun Sie etwas für starke Knochen:

  • Bewegen Sie sich regelmäßig und viel.
  • Ernähren Sie sich kalziumreich mit Milchprodukten.
  • Achten Sie auf eine gute Versorgung mit Vitamin D. Damit der Körper Vitamin D produzieren kann, braucht er ausreichend Sonnenlicht.
  • Rauchen Sie nicht, trinken Sie Alkohol selten, meiden Sie Softdrinks, Konserven und Wurstwaren – das sind Kalziumräuber.

Wenn´s mal ein bisschen mehr Vitamine sein dürfen

Wer sich ausgewogen ernährt, ist in der Regel gut mit Vitaminen versorgt. Aber in bestimmten Lebensphasen kann der Körper Unterstützung vertragen.


Nach einer langen Erkältung, in Prüfungsphasen oder bei Stress werden unter Umständen wichtige Nährstoffreserven verbraucht, die wir so schnell über die Nahrung nicht wieder auffüllen können. In solchen Zeiten hat sich eine Ergänzung mit Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen bewährt. Dies kann auch bei erhöhtem Bedarf, wie er etwa bei Schwangeren, Veganern, Rauchern oder auch Senioren vorkommt, sinnvoll sein.


Vitamine sind lebensnotwendige Nahrungsbestandteile, die für viele Stoffwechselprozesse sowie für gesundes Wachstum unentbehrlich sind.


Spurenelemente sind chemische Elemente, die vom Organismus für wichtige Stoffwechselfunktionen in geringen Mengen benötigt werden, etwa Eisen und Fluor.

Mineralstoffe sind anorganische Substanzen, die in unserem Körper verschiedenste Funktionen erfüllen, beispielsweise Calcium oder Magnesium.

Richtig ergänzt! Unser Rat:

  • Schlucken Sie nicht auf gut Glück Pillen, sondern lassen Sie sich beraten.
  • Besonders fettlösliche Vitamine, die der Körper nicht so gut ausscheiden kann, können überdosiert werden.
  • Bei manchen Vitaminen sind Nebenwirkungen wie Müdigkeit oder Kopfschmerz möglich, wenn man sie in hohen Mengen einnimmt.

Gesundheits-Info: Vitamin D

Etwa 80 bis 90 Prozent der Vitamin D-Versorgung erfolgt durch regelmäßige Aufenthalte im Freien. Mit dem Alter lässt die Eigenproduktion von Vitamin D jedoch nach. Dann können Nahrungsergänzungsmittel mit Vitamin D sinnvoll sein. Empfehlenswert ist, den Bedarf ärztlich zu klären.

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