20. bis 25. Juli - Themenwoche Hygiene

Keine Angst vor Viren & Bakterien im Sommer

Keime können zu jeder Jahreszeit beispielsweise Erkältungen oder Magen-Darm-Infekte verursachen. Im Sommer werden Viren jedoch normalerweise etwas ausgebremst. Denn bei hohen Temperaturen geht die Aktivität vieler Erreger zurück. Zudem wirkt hohe UV-Strahlung keimabtötend.

Dennoch ist es wichtig, auch im Sommer Infektionen bestmöglich vorzubeugen, etwa durch gute Hygiene:


Händewaschen! Waschen Sie Ihre Hände immer nach dem Naseputzen, dem Toilettengang, dem Streicheln eines Tieres oder der Zubereitung von rohem Fleisch.
Durchgaren! Achten Sie darauf, dass Fleisch immer durchgebraten ist und Speisen durchgehend gekühlt werden.
Küchenschwamm wechseln! Auf den Lappen am Spülbecken haben Bakterien ein herrliches Klima und können sich rasant vermehren – darum ist es wichtig, Schwamm und Co. regelmäßig auszutauschen.

So können Sie  sich natürlich schützen:

 

Keime wie Bakterien, Viren oder Pilze finden sich überall in der Umwelt. Viele besiedeln auch unseren Körper – die meisten sind für uns harmlos. Manche können jedoch auch krank machen. Krankheitserreger können von Mensch zu Mensch, über die Hände oder gemeinsam benutzte Gegenstände weiterverbreitet werden. Einfache Hygienemaßnahmen tragen im Alltag dazu bei, sich und andere vor ansteckenden Infektionskrankheiten zu schützen:

  • Regelmäßig gründlich Hände waschen
  • Hände aus dem Gesicht fernhalten
  • Nur in die Armbeuge husten oder niesen, sich dabei von anderen Personen abwenden
  • Abstand halten (1,5 m), besonders im Krankheitsfall
  • Auf ein sauberes Zuhause achten
  • Innenräume regelmäßig ausgiebig lüften
  • Lebensmittel hygienisch behandeln
  • Wunden schützen, indem man sie mit einem Pflaster abdeckt
  • Wäsche und Geschirr heiß waschen

Richtig desinfizieren

Keimfrei muss das eigene Zuhause nicht sein. Desinfektionsmittel können sich aber als sinnvoll erweisen, wenn ein Familienmitglied an einer ansteckenden Krankheit leidet oder besonders ansteckungsgefährdet ist, etwa bei einer Immunschwäche.

Meist genügt es im Alltag, sich regelmäßig gründlich die Hände mit Seife zu waschen, um mögliche Krankheitserreger zu entfernen. Viele Menschen verwenden aber derzeit lieber zusätzlich ein Mittel zur Händedesinfektion, um sicherzugehen, dass sie sich keine Viren oder Bakterien einfangen können. Dabei sollte man jedoch bedenken, dass nicht jedes Desinfektionsmittel gegen jeden Krankheitserreger wirkt.


Wichtig ist, dass Sie das richtige Mittel verwenden:


• „Viruzid“ wirksame Desinfektionsmittel können den größten Teil der Viren unschädlich machen (z. B. bei Norovirus-Infektionen)
• Bei „begrenzt viruziden“ Produkten wird nur der Teil der empfindlicheren behüllten Viren abgedeckt. Dazu gehört auch das Coronavirus.
• Ethanol-basierte Handdesinfektionsmittel mit einem Gehalt ab 62 Prozent Ethanol sind wirksam.
• Ebenso Alkohol-basierte Präparate auf Propanol-Basis mit der Deklarierung „begrenzt viruzid“
• Ein wichtiges Qualitätsmerkmal für wirksame Desinfektionsmittel ist der Hinweis „VAH-zertifiziert“ oder „VAH-gelistet“. Der Verbund für Angewandte Hygiene (VAH) prüft und zertifiziert Desinfektionsmittel.

Desinfektionsmittel – was Sie wissen sollten

 

Verwenden Sie zertifizierte Desinfektionsmittel aus der Apotheke und lassen Sie sich vor der Anwendung von einem Arzt oder Apotheker beraten!

  • Damit Desinfektionsmittel wirken können, muss die empfohlene Einwirkzeit unbedingt eingehalten werden.
  • Händedesinfektionsmittel müssen in die trockene Hand eingerieben werden und dürfen nicht anschließend mit Wasser abgespült werden.
  • Wenn Flächendesinfektionsmittel eingesetzt werden, ist es meist besser, Einwegtücher zu verwenden.
  • Für die einzelnen Bereiche (Toilette, Küche) sollten unbedingt verschiedene Wischlappen verwendet werden, um eine evtl. Weiterverbreitung der Erreger über die Flächen zu vermeiden.
  • Auch Desinfektionsmittel haben nur eine begrenzte Haltbarkeit – achten Sie darauf!

Quelle: www.infektionsschutz.de

Gesundheits-Info: Keimschleuder Computertastatur

Wir tippen darauf herum und verteilen damit munter allerhand Keime: Tastatur und Computermaus sind wahre Sammelstellen für Erreger. Damit man diese nicht über die Hände verbreitet, sollte man die Geräte regelmäßig reinigen, etwa mit viruzid wirkenden Tüchern oder Sprays zur Desinfektion von Oberflächen.

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