17. bis 22. August - Themenwoche Gefäße & Durchblutung

Sommer, Sonne, starke Venen

Die Sonne scheint, es ist heiß – herrlich! Für unsere Beine kann die Hitze jedoch eine Belastung sein. Nach einem Tag am Schreibtisch oder auch nach einem längeren Sonnenbad klagen viele Menschen über geschwollene und schmerzende Beine.

In der Wärme lässt die Elastizität der Blutgefäße nach. Dadurch weiten sich die Adern und es kann zu einem Blutstau in den Beinvenen kommen. Wenn dann die Venenklappen nicht mehr richtig schließen, können unangenehme Schwellungen im Gewebe die Folge sein.

Dagegen hilft Bewegung: Ein flotter Spaziergang, Fahrradfahren oder Gymnastikübungen aktivieren die Venenpumpe. Das Blut kann zurück Richtung Herz fließen und die Beine werden wieder leichter.

Falls Schmerzen und Schwellungen in den Beinen nicht zurückgehen oder immer wieder auftreten, könnte es sich um mehr als ein Schönwetterproblem handeln. Dann kann eine Venenschwäche dahinterstecken, die Sie ärztlich abklären lassen sollten. Denn unbehandelt kann sich daraus ein Venenleiden entwickeln.

Das hilft gegen schwere Beine im Sommer:

  • Raus aus der Sonne: Legen Sie Ihre Beine nicht in die pralle Sonne.
  • Trinken Sie viel, damit sich das Blut nicht verdickt und so der Blutfluss gehemmt wird.
  • Vermeiden Sie längeres Sitzen und legen Sie Ihre Beine häufig hoch.
  • Machen Sie Sport, um die Beinmuskulatur zu kräftigen.

So bleibt das Herz im Takt

Es schlägt 70 Mal in der Minute und sorgt dafür, dass der ganze Körper mit Blut versorgt wird: Unser Herz leistet Großartiges. Und das meist im Verborgenen. Umso wichtiger ist es, früh darauf zu achten, dass Herz und Gefäße gesund bleiben.

• Ernähren Sie sich gesund mit viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten.

• Rauchen Sie nicht, trinken Sie Alkohol nur in Maßen und achten Sie auf Ihr Gewicht.

• Bewegen Sie sich mindestens 30 Minuten täglich. Ob laufen, walken oder spazieren gehen, Bewegung an der frischen Luft tut nicht nur dem Herzen gut, sondern auch der Seele.

• Sorgen Sie für Entspannung. Denn werden dauerhaft Stresshormone wie Cortisol und Adrenalin in zu großer Menge ausgeschüttet, kann das Herzinfarktrisiko steigen.

 

Wichtig zu wissen: Bluthochdruck bleibt oft unbemerkt, denn er verursacht anfangs keine oder kaum Beschwerden. Dabei ist er ein wesentlicher Risikofaktor für Herzinfarkt und Schlaganfall. Vorsorge ist daher wichtig: Auch wenn Sie keine Symptome verspüren, sollten Sie öfter den Blutdruck messen – zum Beispiel in unseren Apotheken.

Was Herz und Gefäße gesund hält!

 

Bewegung: Ideal sind 4 bis 5 Mal pro Woche 30 bis 45 Minuten, z.B. joggen, Rad fahren, schwimmen, Nordic Walking. In den Alltag sollte man so viel Bewegung wie möglich einbauen, z. B. immer die Treppe statt den Aufzug nehmen, viele Wege möglichst zu Fuß gehen, aktiv die Freizeit gestalten.

Ernährung: Gut ist die Mittelmeerküche, viele Vollkornprodukte, viel frisches Gemüse, wenig Zucker. Beim Kochen sollte man auf salz- und fettarme Zubereitung achten, tierische Fette nur dosiert benutzen und mit Kräutern würzen. Genussgifte wie Alkohol und Nikotin meiden!

Gewicht: Je größer der Körperumfang, desto mehr muss das Herz arbeiten, um alle Bereiche mit sauerstoffreichem Blut zu versorgen. Durch diese Mehrbeanspruchung kann Übergewicht ein Risikofaktor für Herzschwäche sein, da der Herzmuskel auf Dauer überlastet wird.

Rauchstopp: Nikotin ist ein Gift für viele Organe, das Herz leidet besonders darunter. Jede Zigarette verkürzt das Leben um 25 bis 30 Minuten. Sofortiger Rauchstopp ist in jedem Alter gut für die Gesundheit.

Werte kontrollieren: Hoher Blutdruck, hohe Cholesterin- und hohe Blutzuckerwerte schädigen die Blutgefäße. Darum sollte regelmäßig gecheckt werden, in welchem Bereich die Werte liegen.

Vorsorge in Anspruch nehmen: In Deutschland hat jeder Krankenversicherte ab 35 Jahren alle zwei Jahre Anspruch auf einen ärztlichen Check – und den sollte man nutzen.

 

Gesundheits-Info: Hilfe aus der Natur

Gegen Venenleiden können pflanzliche Arzneimittel helfen. Wirkstoffe aus rotem Weinlaub oder Rosskastaniensamen beispielsweise fördern unter anderem die Durchblutung und wirken so dem Anschwellen der Beine entgegen. Allerdings stellt sich der Effekt bei pflanzlichen Venenmitteln meist erst nach einigen Wochen ein.

Unsere Angebote aus der Kategorie Gefäße & Durchblutung

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19. bis 24. August Gefäße & Durchblutung

Was Herz & Gefäße in Form hält

Unser Herz liegt etwa in der Mitte des Brustkorbs, ist ungefähr faustgroß und eine Wunderwerk der Natur. Denn ohne Herz geht nichts – es pumpt Blut durch das Gefäßsystem und damit durch den Körper.

Damit das Blut in die Blutbahn kommt, muss unser Herzmuskel „Druck“ aufbauen. Der Blutdruck darf aber nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig sein. Ist der Blutdruck zu hoch, kann es zu Schädigungen an Herz und Gefäßen kommen. Und damit steigt das Risiko für schwerwiegende Herz- und Kreislauferkrankungen.

Das Tückische: Bluthochdruck bleibt oft unbemerkt, denn er verursacht anfangs keine oder kaum Beschwerden. Erst wenn es schon zu Schädigungen der Organe gekommen ist, können Schwindelgefühle und Kopfschmerzen zum Beispiel Warnsignale sein. Gute Vorsorge ist daher enorm wichtig, um zu verhindern, dass Bluthochdruck unerkannt bleibt.

Auch wenn Sie keine Symptome verspüren, sollten Sie also öfter Ihren Blutdruck kontrollieren – das können Sie zum Beispiel jederzeit in einer unserer neuen Apotheken.

Tipps für gesunde Gefäße

  • Ernähren Sie sich gesund mit viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten.
  • Rauchen Sie nicht, trinken Sie Alkohol nur in Maßen und achten Sie auf Ihr Gewicht.
  • Bewegen Sie sich mindestens 30 Minuten täglich. Ob laufen, walken oder spazieren gehen, Bewegung an der frischen Luft tut nicht nur dem Herzen gut, sondern auch der Seele.
  • Sorgen Sie für Entspannung. Denn werden dauerhaft Stresshormone wie Cortisol und Adrenalin in zu großer Menge ausgeschüttet, kann das Herzinfarktrisiko steigen.

Unser Gesundheits-Tipp: Blutdruck checken!

Ist Ihr Blutdruck im grünen Bereich? Als normal gelten derzeit Blutdruckwerte bis 139/89 mmHg. Als optimal werden Werte unter 120/80 mmHg eingestuft. Bluthochdruck bedeutet nach allgemeiner Definition, dass wiederholt Messwerte ab 140/90 mmHg auftreten.

 

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