03. bis 08. Februar Beratungswoche: Erkältung

Husten – woher er kommt und was ihn stoppt

Er ist ein gesunder Reflex, mit dem unser Körper die Atemwege schnell und effektiv von Keimen, Schad- oder Fremdstoffen befreien will. Wir empfinden Husten aber als sehr unangenehm, bisweilen kann er auch chronisch werden.


Egal ob leichter Schnupfen oder schwere Erkältung – Husten ist meist mit dabei. Er ist ein Selbstreinigungs- und Abwehrmechanismus unserer Atemwege.


Hat uns ein Atemwegsinfekt erwischt, greifen Erreger die Schleimhaut der Bronchien an und lösen eine Entzündung aus. Zunächst wird aber in den Bronchien wenig Schleim produziert. Der Husten ist dann trocken und wird als unproduktiv bezeichnet. Nach wenigen Tagen bilden sich größere Mengen an Schleim, die mit dem Husten ausgeworfen werden – er ist nun produktiv.


• Trockner Husten ist lästig, aber oft nach wenigen Tagen vorüber. In dieser Phase können hustenreizstillende Präparate helfen.


• Geht der trockene Husten in einen produktiven Husten über, unterstützen schleimlösende Mittel.


• Wer nachts nicht durchschlafen kann, für den kann es sinnvoll sein, vor dem Schlafengehen einen Hustenstiller einzunehmen.

Wussten Sie, dass Husten …

  • keine zunächst keine eigenständige Krankheit, sondern ein Schutzreflex beziehungsweise eine Reaktion auf Reize ist?
  • eine Infektion der oberen Atemwege der häufigste Grund für Husten ist?
  • bei einer Erkältung dazu dient, zähflüssigen Schleim loszuwerden und die Atemwege zu befreien?
  • Husten trocken (Heizhusten) oder mit viel Schleimbildung (produktiver Husten) verbunden sein kann und dass diese beiden Hustenarten unterschiedlich behandelt werden sollten?

Geben Sie Schnupfen und Co. keine Chance!

Im Oktober geht es meistens los, bis in den Frühling können Erkältungsinfekte Hochsaison haben. Gut, wenn Sie dem Erregeransturm Paroli bieten können.

 

Zwei- bis viermal pro Jahr erwischt es die meisten Erwachsenen, bei Kindern sind bis zu zehn Erkältungen jährlich möglich. Wenn es draußen kalt, windig und feucht ist, haben Erreger leichtes Spiel. Die Heizungsluft in den Innenräumen trocknet die Schleimhäute aus, was das Eindringen von Viren über Nase, Augen oder Mund begünstigt. Zudem halten wir uns öfter mit vielen Menschen in geschlossenen Räumen auf und lüften seltener.


Das sollten Sie wissen:
Kälte allein kann zwar keine Erkältung auslösen, eine Unterkühlung schwächt aber die Abwehrkräfte.


Leichtes Fieber aktiviert das Immunsystem und sorgt dafür, dass Erreger schneller abgetötet werden. Eine Temperatur über 39 Grad gilt bei Erwachsenen als hohes Fieber.

 

Grippe ist eine schwere Erkrankung, die ärztlich abgeklärt werden sollte. Anders als bei einer Erkältung treten bei Grippe die Symptome schlagartig auf, der Husten ist trocken, das Fieber steigt schnell an auf 38 bis 40 Grad Celsius.

 

Fiebersenkend, schmerzstillend, entzündungshemmend – gegen Erkältung gibt es viele rezeptfreie Arzneimittel. Aber die gleichzeitige Anwendung von vielen Wirkstoffen kann den Körper unnötig anstrengen und zu Wechselwirkungen führen. Bevor Sie in die Hausapotheke greifen, sollten Sie sich beraten lassen.


Wie Sie einen Schnupfen schnell wieder loswerden und was Ihr Immunsystem stark macht, erfahren Sie bei uns – wir machen Sie fit für die Erkältungssaison!

Diese Hausmittel können Husten lindern:

  • Eine Inhalation mit einem Salbei-Aufguss hat neben dem befeuchtenden auch einen beruhigenden Effekt auf gereizte Schleimhäute.
  • Zwiebelsaft beruhigt die Bronchien: Für den Sud wird eine Küchenzwiebel in Würfel geschnitten, mit Kandiszucker bei schwacher Hitze aufgekocht, nach dem Abkühlen durch ein Sieb gegossen und dann löffelweise bei Bedarf eingenommen.
  • Viel trinken trägt zur Verflüssigung des Schleims in den Atemwegen bei.
  • Hustentees mit Heilpflanzen wie Thymian und Anis lösen den Schleim und erleichtern das Abhusten. Hustenreizlindernde Eigenschaften werden Eibisch, Spitzwegerich oder Efeu zugeschrieben.

Gesundheits-Info: Reizhusten behandeln

Gegen trockenen Reizhusten kann ein Mittel mit hustendämpfenden Wirkstoffen helfen. Manche Wirkstoffe können aber den Magen-Darm-Trakt belasten, müde machen und die Reaktionsfähigkeit beeinträchtigen. Einen Hustenblocker sollte man darum abends einnehmen und sich an die empfohlene Dosierung halten.

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