Themenwoche: 07. bis 12. Juni 2021
Rundum gesund:
Zähne & Mund
Rundum gesund: Zähne & Mund
Gesunde Zähne brauchen starkes Zahnfleisch - alles was Sie brauchen, um Mund und Zähne optimal zu pflegen, bekommen Sie in unseren Apotheken.
Mund & Zahnpflege


Mundhygiene

Wenn das Zahnfleisch auf dem Rückzug ist


Ihre Zähne sind empfindlich und reagieren schmerzhaft auf Hitze und Kälte? Dies können Anzeichen für Zahnfleischschwund sein. Durch richtige Mundhygiene können Sie ihn aufhalten.

Ein Blick in den Spiegel ist aufschlussreich: Gesundes Zahnfleisch sieht rosig aus und umgibt den Zahn gleichmäßig. Wenn sich das Zahnfleisch zurückzieht, wirkt es gerötet und die betroffenen Zähne erscheinen "länger". Möglich ist auch, dass sich im Zahnfleisch Kerben bilden und die empfindlichen Zahnhälse frei liegen.

Falsches Zähneputzen, nächtliches Knirschen, schlechtsitzende Prothesen oder Zahnspangen können dazu führen. Oft ist aber auch eine Zahnfleischentzündung (Gingivitis) Auslöser: Sie entsteht durch im Mundraum vorkommende, krankmachende Bakterien, die oft auf mangelnde Mundhygiene zurückzuführen sind. Gesundes Zahnfleisch ist die Voraussetzung für starke Zähne - eine optimale Mundhygiene ist die beste Möglichkeit, es gesund zu erhalten.



Mundhygiene gut gemacht:

- Richtig putzen: mindestens zwei Mal täglich mit einer fluoridhaltigen Zahnpasta. Dabei nicht zu fest aufdrücken, sanft vom Zahnfleisch zu den Zähnen bürsten.

- Zahnseide benutzen: Entfernen Sie Zahnbelag in Zahnzwischenräumen und anderen schwer zugänglichen Stellen mit Zahnseide oder Interdentalbürsten.

- Medizinische Mundspülungen können die tägliche Mundhygiene unterstützen.

- Kontrollieren lassen:Gehen Sie regelmäßig zur Vorsorge zum Zahnarzt.



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Mund- und Zahnpflege

Wenn das Zahnfleisch entzündet ist

Es blutet beim Zähneputzen, das Zahnfleisch fühlt sich an manchen Stellen geschwollen an, dann ist da noch dieser unangenehme Mundgeruch? Grund dafür könnte eine Zahnfleischentzündung sein.

Bei der sogenannten Gingivitis lösen die üblicherweise in der Mundhöhle vorhandenen Bakterien eine Entzündung des Zahnfleisches aus. Als Folge kann es zu Blutungen und Schmerzen beim Kauen kommen. Das sollten Sie nicht auf die leichte Schulter nehmen. Denn die Zahnfleischentzündung kann unbehandelt zu einer sogenannten Parodontitis, einer bakteriellen Entzündung des Zahnbettes führen. Und diese gefährdet das gesamte Gebiss. Meist ist eine Zahnfleischentzündung die Folge einer unzureichenden oder auch zu rabiaten Mundhygiene. Unregelmäßiges oder oberflächliches Zähneputzen ist genauso riskant wie hartes Schrubben - das kann zu kleinen Verletzungen führen, durch die Bakterien ins Zahnfleisch eindringen können.

• Ernähren Sie sich gesund mit viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten.

- Am besten putzen Sie Ihre Zähne zweimal täglich gründlich mit einer Zahnbürste, die möglichst weiche Borsten hat.

- Zahnzwischenräume sollten Sie mit Zahnseide reinigen.

- Bei gereiztem Zahnfleisch helfen tägliche Mundspülungen, zum Beispiel mit Kamillen- oder Salbeitee, die desinfizierend und beruhigend wirken.



Was Sie über Zahnfleischentzündungen wissen sollten

  • Die häufigste Ursache für entzündetes Zahnfleisch sind bakterielle Zahnbeläge (Plaque).
  • Der dünne, zunächst kaum sichtbare Film besteht zum Großteil aus Bakterien und setzt sich vor allem am Übergang zwischen Zahn und Zahnfleisch fest. Fährt man mit der Zunge darüber, kann er sich pelzig anfühlen.
  • Durch die Stoffwechselprodukte der Bakterien im Zahnbelag kann sich das Zahnfleisch entzünden und anschwellen. Durch richtiges Zähneputzen lässt sich Zahnbelag problemlos beseitigen.

- Am besten putzen Sie Ihre Zähne zweimal täglich gründlich mit einer Zahnbürste, die möglichst weiche Borsten hat.

  • Rauchen
  • Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes
  • hormonelle Veränderungen in der Schwangerschaft
  • Auch bestimmte Medikamente (etwa Medikamente, die das Immunsystem unterdrücken oder Medikamente zur Behandlung von Gefäß- und Herzkrankheiten) können zu einem übermäßigen Wachstum des Zahnfleischs führen, was die Mundhygiene erschwert und Zahnfleischentzündungen fördert.





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Tabuthema Mundgeruch



Jeder Mensch hat manchmal Mundgeruch. Grund für den übel riechenden Atem kann Essen sein - nach dem Genuss stark gewürzter oder knoblauchhaltiger Speisen etwa kann sich der unangenehme Geruch einstellen. Dagegen hilft Mundhygiene.

Mundgeruch ist ein Symptom und keine Erkrankung. Die Ursachen liegen entweder in der Mundhöhle, im Magen-Darm-Trakt oder in systemischen Erkrankungen wie Diabetes.

Neben Mundwasser oder Kaugummi sorgen zahlreiche natürliche Helfer für einen frischen Atem - zum Beispiel Äpfel. Die in den Früchten enthaltene Säure wirkt keimtötend und neutralisiert unangenehme Gerüche. Auch das Kauen von Ingwer oder Petersilie kann kurzfristig helfen.

Wer schlechten Atem langfristig vermeiden will, sollte auf gute Mundhygiene achten: Gründliches Zähneputzen und die regelmäßige Reinigung der Zahnzwischenräume tragen dazu bei, Mundgeruch zu reduzieren.

Unser Tipp: Saubere Zunge gegen schlechten Atem

Zungenbelag spielt eine große Rolle bei der Ursache von Mundgeruch: Ungefähr 60 % der Bakterien in der Mundhöhle befinden sich auf dem Zungenrücken.

  • Der Zungenreiniger kann darum eine effektive Methode sein, die mundgeruchsbildenden Bakterien zu minimieren.
  • Siedeln weniger Bakterien auf der Zunge, werden weniger übelriechende Schwefelverbindungen freigesetzt, die zu Mundgeruch und schlechter Atemluft führen.

Es gibt unterschiedlicheZungenreiniger:Zungenschaber lösen die obere Schicht des Belags, eine Zungenbürste erreicht auch tiefere Schichten. Empfehlenswert ist ein Zungenreiniger mit einer Bürsten- und einer Schabeseite: Die Bürste lockert den Belag auf, mit dem Schaber lässt sich dieser anschließend entfernen.

 



Gesundheits-Info: Saubere Zähne für die Gesundheit

Mundhygiene kann sogar Krankheiten verhindern. Denn die Bakterien, die Zahn- und Zahnfleischerkrankungen auslösen, können sich über die Mundhöhle im ganzen Körper ausbreiten und dort weitere Entzündungen hervorrufen oder vorhandene Erkrankungen verstärken.





 






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