Themenwoche: 17. bis 22. Mai 2021
Blutdruck
im Blick?
So messen Sie Ihren Blutdruck richtig
Messen Sie auch zu Hause öfter mal Ihren Blutdruck - das gilt nicht nur für vorerkrankte Personen. Mit welchen Geräten und wie Sie zuverlässig messen, erklären wir Ihnen.
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Herzgesundheit


So messen Sie Ihren Blutdruck richtig

Bluthochdruck entwickelt sich oft schleichend und unbemerkt über die Jahre. Denn Beschwerden stellen sich erst spät ein. Dabei erhöht Bluthochdruck das Risiko von schwerwiegenden Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall und Demenz..

Da es keine Anzeichen gibt, die frühzeitig vor Hypertonie warnen, wird Bluthochdruck sehr oft eher zufällig entdeckt. Im späteren Verlauf können Symptome auftreten wie morgendliche Kopfschmerzen, plötzliches Nasenbluten, Schwindel oder Nackenschmerzen. Um schon zu Beginn handeln zu können, sollte man den Blutdruck regelmäßig messen, auch zuhause.

Werte okay?! Als Grenzwert, ab dem eine medikamentöse Behandlung notwendig wird, gilt ein Blutdruck von 140/90 mmHg. Sollten Sie Unregelmäßigkeiten oder erhöhte Werte feststellen, gehen Sie unbedingt zum Arzt!



Tipps zur Blutdruckmessung:

  • Messen Sie immer zur selben Tageszeit und nehmen Sie sich vor der Messung eine Ruhezeit von 5 Minuten.
  • Verhalten Sie sich während der Messung ruhig und sprechen Sie nicht - dadurch kann das Messergebnis verfälscht werden.
  • Bei Messungen am rechten Arm können Abweichungen bis zu 10 mmHg auftreten. Da der linke Arm näher am Herzen liegt, ist der Druck, der vom Herzen ausgeht, möglicherweise ein anderer als der Ihrer rechten Seite. Daher empfiehlt es sich, immer am gleichen Arm zu messen.
  • Für die Messung am Handgelenk ist es wichtig, dass das Blutdruckmessgerät auf Herzhöhe gehalten wird. Stützen Sie dafür den Ellbogen auf dem Tisch auf.





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So bleibt das Herz im Takt



Es schlägt 70 Mal in der Minute und sorgt dafür, dass der ganze Körper mit Blut versorgt wird: Unser Herz leistet Großartiges. Und das meist im Verborgenen. Umso wichtiger ist es, früh darauf zu achten, dass Herz und Gefäße gesund bleiben.

• Ernähren Sie sich gesund mit viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten.

• Rauchen Sie nicht, trinken Sie Alkohol nur in Maßen und achten Sie auf Ihr Gewicht.

• Bewegen Sie sich mindestens 30 Minuten täglich. Ob laufen, walken oder spazieren gehen, Bewegung an der frischen Luft tut nicht nur dem Herzen gut, sondern auch der Seele.

• Sorgen Sie für Entspannung. Denn werden dauerhaft Stresshormone wie Cortisol und Adrenalin in zu großer Menge ausgeschüttet, kann das Herzinfarktrisiko steigen.

 

Wichtig zu wissen: Bluthochdruck bleibt oft unbemerkt, denn er verursacht anfangs keine oder kaum Beschwerden. Dabei ist er ein wesentlicher Risikofaktor für Herzinfarkt und Schlaganfall. Vorsorge ist daher wichtig: Auch wenn Sie keine Symptome verspüren, sollten Sie öfter den Blutdruck messen - zum Beispiel in unseren Apotheken.



Was Herz und Gefäße gesund hält!

 

Bewegung: Ideal sind 4 bis 5 Mal pro Woche 30 bis 45 Minuten, z.B. joggen, Rad fahren, schwimmen, Nordic Walking. In den Alltag sollte man so viel Bewegung wie möglich einbauen, z. B. immer die Treppe statt den Aufzug nehmen, viele Wege möglichst zu Fuß gehen, aktiv die Freizeit gestalten.

Ernährung: Gut ist die Mittelmeerküche, viele Vollkornprodukte, viel frisches Gemüse, wenig Zucker. Beim Kochen sollte man auf salz- und fettarme Zubereitung achten, tierische Fette nur dosiert benutzen und mit Kräutern würzen. Genussgifte wie Alkohol und Nikotin meiden!

Gewicht: Je größer der Körperumfang, desto mehr muss das Herz arbeiten, um alle Bereiche mit sauerstoffreichem Blut zu versorgen. Durch diese Mehrbeanspruchung kann Übergewicht ein Risikofaktor für Herzschwäche sein, da der Herzmuskel auf Dauer überlastet wird.

Rauchstopp: Nikotin ist ein Gift für viele Organe, das Herz leidet besonders darunter. Jede Zigarette verkürzt das Leben um 25 bis 30 Minuten. Sofortiger Rauchstopp ist in jedem Alter gut für die Gesundheit.

Werte kontrollieren: Hoher Blutdruck, hohe Cholesterin- und hohe Blutzuckerwerte schädigen die Blutgefäße. Darum sollte regelmäßig gecheckt werden, in welchem Bereich die Werte liegen.

Vorsorge in Anspruch nehmen: In Deutschland hat jeder Krankenversicherte ab 35 Jahren alle zwei Jahre Anspruch auf einen ärztlichen Check - und den sollte man nutzen.

 



Gesundheits-Info: Hilfe aus der Natur

Gegen Venenleiden können pflanzliche Arzneimittel helfen. Wirkstoffe aus rotem Weinlaub oder Rosskastaniensamen beispielsweise fördern unter anderem die Durchblutung und wirken so dem Anschwellen der Beine entgegen. Allerdings stellt sich der Effekt bei pflanzlichen Venenmitteln meist erst nach einigen Wochen ein.





 






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