Beratungswoche: 08. bis 13. Juni 2020
Medikamente?
Vorsicht vor Wechselwirkungen!
Sonnige Zeiten sicher genießen
Pillen rein und raus in die Sonne? Das ist unter Umständen keine so gute Idee. Denn viele Wirkstoffe in Arzneimitteln vertragen sich nicht mit UV-Strahlung. Es kann zu Unverträglichkeitsreaktionen und Hautproblemen kommen. Wir klären auf!
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Sonnenschutz

Vorsicht mit Sonne und Medikamenten!


Endlich wieder Sommerzeit! Sicher freuen auch Sie sich auf das ein oder andere Sonnenbad. Dabei sollten Sie sich aber gut schützen - indem Sie nicht zu lange in der Sonne brutzeln und einen hohen Lichtschutzfaktor verwenden. Wenn Sie Medikamente einnehmen, sollten Sie besonders vorsichtig sein.

Antibiotika, Allergiemedikamente oder pflanzliche Arzneimittel können die Lichtempfindlichkeit unserer Haut deutlich erhöhen. Das liegt daran, dass etwa die UV-A-Strahlen bis in tiefe Hautschichten vordringen und dort auf Blutgefäße stoßen, die unter Umständen Arzneimittel-Abbauprodukte enthalten.


Die Folge: Die Lichtempfindlichkeit der Haut kann gesteigert werden (Photosensibilisierung). Viele Antibiotika, Cholesterinsenker, manche Schmerzmittel, die Antibabypille und pflanzliche Arzneistoffe wie Johanniskraut, Baldrian oder Arnika sind dafür bekannt. In der Sonne kann es dann zu Hautrötungen, Sonnenbrand und Pigmentflecken kommen, auch sonnenallergische Reaktionen sind möglich.


Lassen Sie sich bei uns beraten, wenn Sie regelmäßig Tabletten einnehmen oder ein neues Medikament verordnet bekommen! Wir sagen Ihnen, ob die Arzneien zu einer erhöhten Lichtempfindlichkeit führen und wie Sie sich schützen können.



Sonnenschutz gegen Herpes

  • Sonne kann die Lippenhaut reizen und damit die schlafenden Herpesviren in den Nervenenden aktivieren.
  • Zudem sollten die Lippen mit Sonnenschutzprodukten extra geschützt und gepflegt werden.
  • Denn auch trockene, rissige Lippen können den Ausbruch von Herpes begünstigen.





Unsere aktuellen Angebote zur Beratungswoche Sonnenschutz / Geschützt im Garten

 





Bewährte Hausmittel bei Erkältung



Wer sich mit gutem Gewissen draußen aufhalten möchte, sollte Sonnencreme benutzen. Dabei kommt es nicht nur auf den Lichtschutzfaktor an, sondern auch aufs richtige Eincremen.

Beim Sonnenschutz gilt die Devise: Viel hilft viel! Tragen Sie Sonnencreme immer großzügig auf. Ein Erwachsener braucht etwa 35 Gramm Sonnencreme, um sich vollständig einzucremen, was ungefähr einer Menge von vier Esslöffeln entspricht.


Cremen Sie sich 20 bis 30 Minuten vor dem Sonnenbad ein. Der Grund: Nicht alle UV-Filtersubstanzen wirken sofort, einige schützen erst mit zeitlicher Verzögerung.


Durch mehrmaliges Eincremen lässt sich die Sonnenschutzzeit nicht verlängern, regelmäßiges Nachcremen ist aber nötig, um den ursprünglichen Sonnenschutz aufrechtzuerhalten. Denn durch Schwitzen, den Abrieb zum Beispiel durch Handtücher und das Baden in Swimmingpool oder Meer geht Sonnencreme und damit Sonnenschutz verloren.

Bei der Auswahl eines Insektenschutzmittels für Kleinkinder sollten Sie genau hinsehen. Viele Mittel oder Repellentien, wie man Sprays, Gele oder Lotionen gegen Insekten nennt, eignen sich nicht für Babys und Kleinkinder unter zwei Jahren. Die Wirkstoffe können reizen die Schleimhäute reizen und allergische Reaktionen auslösen. Lassen Sie sich dazu von uns beraten!

Unsere Tipps für sonnige Zeiten

 

Sicher ist nur, wer die UV-Strahlung auf ein verträgliches Maß reduziert und die Sonne vor allem zu Tageszeiten mit sehr hoher UV-Intensität meidet: Zwischen 11 und 15 Uhr gehen bis zu 90 Prozent der gefährlichen UV-Strahlung nieder.

 

Wie gefährlich ist die Sonne jetzt? Darüber gibt der UV-Index (UVI) Auskunft. Er gilt für alle Hauttypen und ist ein Maß für die sonnenbrandwirksame UV-Strahlung der Sonne. Je höher der UVI ist, desto schneller kann ungeschützte Haut geschädigt werden.

 

Halten Sie sich an diese Faustregel: Der Sonnen- oder Lichtschutzfaktor (SPF/LSF) sollte mindestens doppelt so hoch sein wie der UV-Index. Übrigens braucht auch gebräunte Haut Sonnencreme, Bräune bietet nur geringen Schutz.



Gesundheits-Info: Sonne trotz Pillen?

Informieren Sie sich, ob Ihre Medikamente photoallergische Symptome auslösen können. Ist dies der Fall, sollten Sie sich mit Kleidung schützen und auch im Schatten ein Sonnenschutzmittel mit wirkungsvollem UVA-UVB-Filter und sehr hohem Lichtschutzfaktor (50+) verwenden.

 




 


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