Themenwoche: 19. bis 24. Juli 2021
Reiseapotheke
schon gepackt?
Sonnige Zeiten geschützt genießen
Falls nicht, dann kommen Sie in eine unserer neuen Apotheken, bevor es auf kleine oder große Fahrt geht. Wir stellen Ihnen eine passende Reiseapotheke für Ihren Urlaubsort zusammen, mit allem, was Sie brauchen, um gesund unterwegs zu sein.
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Sonnenschutz

Wie viel Sonne braucht der Mensch?


Wir alle brauchen Sonnenlicht zum Leben. Der Körper benötigt es, um wichtiges Vitamin-D zu bilden. Und für die Seele sind sonnige Tage wahre Lichtblicke. Doch auch bei der Sonne kommt es auf die richtige Dosis an. Denn zu viel schadet der Gesundheit.

Vielleicht erinnern wir uns nicht an jeden Sonnentag. Unsere Haut allerdings vergisst keine UV-Strahlung. Die Strahlenbelastung summiert sich im Laufe unseres Lebens auf. Und Studien belegen, dass schon fünf Sonnenbrände vor dem 20. Lebensjahr das Hautkrebsrisiko um 80 Prozent erhöhen. Als Sonnenbrand gilt dabei schon eine gerötete Haut, die nicht schmerzt.


Was viele auch nicht wissen: Den Großteil der Sonnendosis bekommen wir nicht in unseren Urlaubswochen oder in südlichen Ländern ab, sondern im Alltag. Wir sehen das Licht, wir spüren die Wärme, doch für die UV-Strahlung gibt es kein Sinnesorgan. Das erschwert die richtige Einschätzung der UV-Intensität.


Darum sollten Sie immer Sonnenschutzmittel mit einem eher hohen Lichtschutzfaktor verwenden. Allerdings kann keine Sonnencreme das gesamte Spektrum der UV-Strahlen abdecken. Darum reicht sie als alleiniger Schutz nicht aus.

Wichtig ist ein maßvoller Umgang mit der Sonne: Meiden Sie Sonnenbäder in der Mittagszeit, schützen Sie Ihren Körper mit Kleidung, tragen Sie Kopfbedeckungen und Sonnenbrillen mit UV-400-Kennzeichnung - diese Gläsern filtern auch UV-B- und UV-A-Strahlen.



Wussten Sie, dass …

 

… die ultraviolette Strahlung der Sonne nicht nur die Hautalterung beschleunigt, sondern auch die Erbsubstanz von Hautzellen so verändern kann, dass noch nach Jahrzehnten Hautkrebs entsteht?

… Sonnencreme oft viel zu dünn aufgetragen wird? Optimal sind 2 Milligramm pro Quadratzentimeter.

… man bei wasserfesten Cremes berücksichtigen sollte, dass nur etwa 20 Prozent der Creme das Abtrocknen übersteht?

… Kleidung aus Baumwolle nicht so gut vor Sonne schützt wie synthetische Fasern und auch nasse Kleidung nicht denselben Effekt erzielt wie trockene?






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Vorsicht mit Sonne und Medikamenten!


Endlich wieder Sommerzeit! Sicher freuen auch Sie sich auf das ein oder andere Sonnenbad. Dabei sollten Sie sich aber gut schützen - indem Sie nicht zu lange in der Sonne brutzeln und einen hohen Lichtschutzfaktor verwenden. Wenn Sie Medikamente einnehmen, sollten Sie besonders vorsichtig sein.

Antibiotika, Allergiemedikamente oder pflanzliche Arzneimittel können die Lichtempfindlichkeit unserer Haut deutlich erhöhen. Das liegt daran, dass etwa die UV-A-Strahlen bis in tiefe Hautschichten vordringen und dort auf Blutgefäße stoßen, die unter Umständen Arzneimittel-Abbauprodukte enthalten.


Die Folge: Die Lichtempfindlichkeit der Haut kann gesteigert werden (Photosensibilisierung). Viele Antibiotika, Cholesterinsenker, manche Schmerzmittel, die Antibabypille und pflanzliche Arzneistoffe wie Johanniskraut, Baldrian oder Arnika sind dafür bekannt. In der Sonne kann es dann zu Hautrötungen, Sonnenbrand und Pigmentflecken kommen, auch sonnenallergische Reaktionen sind möglich.


Lassen Sie sich bei uns beraten, wenn Sie regelmäßig Tabletten einnehmen oder ein neues Medikament verordnet bekommen! Wir sagen Ihnen, ob die Arzneien zu einer erhöhten Lichtempfindlichkeit führen und wie Sie sich schützen können.



Sonnenschutz gegen Herpes

  • Sonne kann die Lippenhaut reizen und damit die schlafenden Herpesviren in den Nervenenden aktivieren.
  • Zudem sollten die Lippen mit Sonnenschutzprodukten extra geschützt und gepflegt werden.
  • Denn auch trockene, rissige Lippen können den Ausbruch von Herpes begünstigen.





Gesundheits-Info: Augen vor Sonne schützen

Wussten Sie, dass zu viel UV-Strahlung gefährlich für unsere Augen werden kann? Starkes Sonnenlicht kann zu Irritationen an den Augen führen, aber auch Bindehautentzündungen und sogar Netzhautschäden verursachen. Langfristig kann ein Übermaß an UV-Strahlung zu Grauem Star, einer Linsentrübung, führen. Der beste Schutz ist eine gute Sonnenbrille.





 






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